Voll vernetzte Küche

Ein Blick auf das Tablet, um sich aus dem Internet Rezeptideen für das Risotto zu holen, mit dem Smartphone das Licht dimmen oder beim Essen bequem den Ofen anschalten, damit der Nachtisch punktgenau fertig wird: Moderne Techniken in der Küche machen das Arbeiten bequemer und sorgen für noch mehr Kochspaß. “Küchen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert – sie punkten durch Design, Ästhetik und jede Menge Komfort”, erklärt Fachjournalist Johannes Neisinger von RGZ24.de. Vor allem die Vernetzung der Hausgeräte untereinander sei inzwischen ein wichtiges Ausstattungsmerkmal.

Vernetzte Küche bringt Spaß und Komfort

In einer digitalen Lifestyle-Küche können heute alle elektronischen Komponenten mit einer App über das Tablet, das Smartphone oder den PC gesteuert und kontrolliert werden. “Das bringt eine ganze Reihe von Vorteilen für die Benutzer”, sagt Marko Steinmeier, Chefeinkäufer der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff. Funktionale und spielerische Elemente würden dabei miteinander verbunden. Praktisch sei beispielsweise die Kontrolle der Geräte von unterwegs. Den Backofen oder Geschirrspüler an- und ausschalten, die Kamera am Kühlschrank aufrufen, um zu sehen, ob alles Nötige für das Abendessen da ist oder eine Nachricht per SMS erhalten, wenn der Braten fertig ist – dies seien nur einige Beispiele dafür, was heute alles möglich ist. Welche technischen Funktionen das Arbeiten in der Küche bequemer machen können, erfährt man beispielsweise unter www.kuechentreff.de.

Licht, Sound und Arbeitshöhe nach Belieben steuern

Licht und Musik in der Küche können ebenfalls über das Tablet oder Smartphone eingestellt werden. “Bei der Planung kann man bereits ein Soundmodul mit Steuereinheit unauffällig und mit wenig Aufwand in die Möbel integrieren lassen”, so Marko Steinmeier. Via Bluetooth lasse sich dann über das Mobiltelefon die aktuelle Lieblingsmusik abspielen. Wichtig sei auch das passende Lichtkonzept. Tageslichtbeleuchtung zum Arbeiten, gedämpftes Licht am Abend: Farbtöne und Helligkeit können in der vernetzten Küche gezielt angepasst und individuell gesteuert werden. Auch in Sachen Ergonomie kann die vernetzte Küche viel leisten. So kann man etwa mithilfe eines speziellen Systems, das unsichtbar in den Küchensockel montiert wird, die Arbeitsfläche per Knopfruck über das Smartphone 10 cm höhenverstellen. “So können unterschiedlich große Küchennutzer ohne großen Aufwand bequem und rückenschonend auf ihrer persönlichen Arbeitshöhe arbeiten”, betont Steinmeier.

Die Quote wirkt

Heute haben die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig und der
Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas gemeinsam eine erste Zwischenbilanz
zur Wirkung der festen Quote gezogen und den Stand der Umsetzung des Gesetzes für die
gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und
im öffentlichen Dienst präsentiert.

Bundesjustizminister Heiko Maas:
„Die gesetzliche Frauenquote war notwendig und längst überfällig. Und die ersten Zahlen zeigen: Die
Frauenquote wirkt. Das Ende der patriarchalen Systeme ist eingeläutet. Mit der Quote sorgen wir für
mehr Chancengleichheit. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern steht nicht nur im
Grundgesetz, sie muss auch in den Unternehmen zur Wirklichkeit werden.
Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Stimmen, die behauptet haben, es gäbe nicht genug qualifizierte
Frauen, sind verstummt. Und ich bleibe bei meiner Prognose: Am Ende wird kein einziger Sitz in den
Aufsichtsräten frei bleiben. Im Gegenteil: Die fixe Quote wird jetzt dazu führen, dass wir nach und
nach mehr Frauen in Führungspositionen bekommen.
Die ersten Unternehmensberichte zeigen eine insgesamt positive Tendenz. Der überwiegende Teil der
von der Auswertung erfassten Unternehmen hat sich verbindliche und vor allem auch erreichbare
Zielgrößen für alle Ebenen gesetzt. Ein weiterer Anstieg des Frauenanteils in Führungspositionen
ist absehbar.
Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Der notwendige Kulturwandel hat begonnen. Die Unternehmen
werden sich jetzt daran messen lassen müssen, wie ambitioniert sie die gesetzlichen Pflichten
umsetzen und sich tatsächlich für die Förderung von Frauen einsetzen.“
Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig:
„Die Quote wirkt! Seit dem 1. Januar 2016 haben bereits 50 Unternehmen weibliche Aufsichtsräte
gewählt bzw. bestellt. In diesen 50 Aufsichtsräten ist der Frauenanteil um 7,3 Prozentpunkte auf
knapp 30 Prozent (29,26%) gestiegen. Das ist ein toller Erfolg.
Die Unternehmen setzen die gesetzliche Vorgabe um. Auch zeigt sich deutlich: Jene Unternehmen, die
die feste Quote für den Aufsichtsrat erfüllen müssen, geben sich insgesamt auch ambitionierte
Zielgrößen für die übrigen Top-Managementebenen. Die feste Quote für den Aufsichtsrat wirkt also in
das gesamte Unternehmen hinein.“
Säule 1 des Gesetzes – die feste Quote
Seit dem 1. Januar 2016 gilt die feste Geschlechterquote von 30 Prozent für neu zu besetzende
Aufsichtsratsposten in börsennotierten und voll mitbestimmten Unternehmen. Sie gilt aktuell für 151
börsennotierte und voll mitbestimmte Unternehmen.
Säule 2 des Gesetzes – die verbindlichen Zielvorgaben
Unternehmen, die börsennotiert oder mitbestimmungspflichtig sind, mussten bis zum 30. September
2015 erstmals Zielgrößen für Aufsichtsrat, Vorstand sowie erste und zweite Managementebene
festlegen. Veröffentlicht werden diese Zahlen in den Lageberichten der Unternehmen. Nur
börsennotierte Unternehmen mussten bereits bis zum 30. April 2016 diese Angaben für das
Geschäftsjahr 2015 veröffentlichen. Die anderen vom Gesetz betroffenen Unternehmen haben bis zum
Jahresende 2016 Zeit.
Säule 3 des Gesetzes – Der öffentliche Dienst
Für den Bereich des öffentlichen Dienstes lässt sich ebenfalls bereits eine positive Entwicklung
erkennen. Der Bund hat sich mit Einführung der gesetzlichen Regelungen für die Privatwirtschaft
selbst auch Quoten gegeben für die Besetzung von Aufsichtsratsgremien, in denen dem Bund mindestens
drei Sitze zustehen. Seit dem 1. Januar 2016 gilt eine Quote von 30 Prozent für die Besetzung
dieser Sitze.
Eine erste Bilanz: Am 31. Mai 2015 waren bereits 33 Prozent der vom Bund zu bestimmenden Mitglieder
in den Aufsichtsgremien von privatwirtschaftlichen Unternehmen, an denen der Bund beteiligt ist,
weiblich. Darüber hinaus ist die Bundesverwaltung insgesamt verpflichtet, sich für jede
Führungsebene konkrete Ziele zur Erhöhung des Frauen- oder Männeranteils zu setzen.
Hier gibt der Gleichstellungsindex, den das Statistische Bundesamt im Auftrag des BMFSFJ erstellt
hat, Aufschluss über die Geschlechteranteile an Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden.
„Der erste Gleichstellungsindex zeigt: Der Bund wird seiner Verantwortung gerecht. Bereits 32,6
Prozent der Führungskräfte sind weiblich. 2011 waren es gerade einmal 26 Prozent. Trotzdem ist noch
Luft nach oben, um eine geschlechtergerechte Besetzung der Führungspositionen auch im Öffentlichen
Dienst zu erreichen“, so Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig.

Abnehmen mit der Säure-Basen-Balance

Der nächste Urlaub steht bevor und der wöchentliche Sport- und Ernährungsplan läuft unter dem Motto “Bikini-Figur”. Doch der Erfolg will sich nicht so richtig einstellen. Eine häufige Ursache dafür ist Übersäuerung. Säuren blockieren die Nährstoffversorgung der Zellen sowie den Abbau von Fett und Kohlenhydraten. Um das Abnehmen in Gang zu bringen, muss der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht sein. Die tri.balance Basenprodukte sind eine effektive Mineralstoffmischung auf Citrat- und Carbonatbasis mit organisch gebundenem Zink. Diese spezielle Formel unterstützt den Körper mit natürlichen Mineralstoffen, um eine Übersäuerung gezielt auszugleichen. Ob der Körper übersäuert ist, kann ganz einfach mit den tri.balance pH-Teststreifen gemessen werden. tri.balance Basenprodukte sind frei von Zucker, Laktose und künstlichen Farb- und Aromastoffen und werden in Deutschland hergestellt. Sie sind als Pulver ab 18,98 Euro und Tabletten ab 12,98 Euro im Online-Shop unter www.tribalance.de, in jeder Apotheke und bei Amazon.de erhältlich. Die pH-Teststreifen gibt es ab 3,98 Euro.

Säure-Basen-Haushalt verantwortlich für Abnehmerfolg und Cellulite

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein sehr sensibles System. Schon geringe Schwankungen können zu unterschiedlichsten Symptomen und Beschwerden führen. Säuren werden unter anderem über die Nahrung aufgenommen. Gemüse, Obst und Nüsse sind vorwiegend basenbildende Lebensmittel. Fleisch und Fisch, Milch, Kaffee und Alkohol dagegen sind säurebildend. Wer sich hauptsächlich von säurebildenden Lebensmitteln ernährt, übersäuert. Zusätzlich zu den natürlichen Ausscheidungsmechanismen über Lunge, Haut, Darm und Nieren versucht der Körper die Säuren über andere Puffersysteme zu kompensieren. In der Muskulatur werden Säuredepots angelegt, die zu Veränderungen im Bindegewebe führen – auch bekannt als Cellulite. Mit den tri.balance Basenprodukten bekommt der Körper die Mineralstoffe, die er braucht, um das Verhältnis von Säuren und Basen zu neutralisieren.

Frauen schlummern schlechter

Nach einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) leidet etwa jeder dritte Erwachsene regelmäßig unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Bei Frauen nehmen diese Probleme mit dem Alter zu: Während bei den 18- bis 39-Jährigen nur etwa 17,9 Prozent darüber klagen, sind bei den über 60-jährigen Frauen bereits doppelt so viele betroffen. Frauen gehen in der Regel früher schlafen und schlummern auch länger als Männer, tendenziell benötigten sie jedoch mehr Zeit zum Einschlafen und wachen häufiger auf. Warum das so ist und die besten Tipps gegen Schlafstörungen – all das hat das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/Schlafprobleme zusammengestellt.

Darum ist guter Schlaf so wichtig

Im Schlaf befindet sich der Körper zwar im Ruhemodus – doch im Inneren laufen zahlreiche lebenswichtige Funktionen ab. Erlebnisse des Tages werden im Gehirn verarbeitet. Der Hormonhaushalt läuft auf Hochtouren, zahlreiche Regenerationsprozesse finden statt – Haare, Haut und Knochen wachsen und Wunden können heilen. Doch im Alter verändert sich der Schlaf. Er wird flacher und verlagert sich oft zunehmend von der Nacht in den Tag. Auch hormonelle Veränderungen durch die Wechseljahre beeinträchtigen häufig die Nachtruhe. Natürliche Arzneimittel wie Neurexan aus der Apotheke können den natürlichen Schlaf fördern. Die bewährte Wirkstoffformel mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung und Zincum isovalerianicum hilft, nervöse Unruhe zu lindern und zu beruhigen, so dass es leichter fällt, in den Schlaf zu finden.

Krankheitsrisiko steigt bei Schlafmangel

Bei Schlafmangel sind die Regenerationsprozesse des Körpers gestört. So kann das Risiko für Erkältungskrankheiten um ein Vielfaches ansteigen. Stresshormone erhöhen den Cortisolspiegel im Blut, der Fettstoffwechsel gerät außer Kontrolle – Kurzschläfer riskieren auch eine Gewichtszunahme. Auf lange Sicht kann Schlafmangel das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes oder eine koronare Herzkrankheit fördern, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).

Sexuelle Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus nimmt weltweit zu

Mehr Kinder als jemals zuvor sind von sexueller Ausbeutung betroffen und das Phänomen tritt in allen Teilen der Welt auf. Das zeigt die heute veröffentlichte Global Study zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus, die von ECPAT International initiiert und über zwei Jahre lang durchgeführt wurde. “Diese Ergebnisse sind besonders erschreckend und sie sollten noch mehr Akteure aus allen Bereichen dazu motivieren, sich gemeinsam für das Ende der sexuellen Ausbeutung und zum Schutz von Kindern auf Reisen und im Tourismus konsequent einzusetzen” sagt Antje Monshausen, zweite Vorsitzende von ECPAT Deutschland und Leiterin von Tourism Watch bei Brot für die Welt.

Das Ausmaß der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus hat stark zugenommen und die Erscheinungsformen haben sich drastisch geändert. Das Internet und mobile Technologien haben die Zunahme der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus zusätzlich verstärkt, da neue Formen von Ausbeutung entstehen und Täter vollkommen anonym bleiben können. Weiße, westliche, wohlhabende Männer mittleren Alters sind nicht mehr die alleinigen typischen Täter. Es sind auch Geschäftsreisende, Auswanderer oder Freiwillige. Einheimische Reisende stellen den größten Anteil dar und viele sind sogenannte “Gelegenheitstäter”.

Dabei handelt es sich um Personen, die Kinder sexuell ausbeuten, weil sich ihnen die Gelegenheit dazu bietet und weil sie das Gefühl haben, dass ihr Handeln keine strafrechtlichen Konsequenzen haben wird. Internationale touristische Reisen sind in den letzten 20 Jahren von 527 Millionen auf 1.135 Billionen gestiegen, eine Entwicklung, von der viele Personen finanziell profitieren. Es gibt kaum noch einen Ort auf der Welt, der nicht bereist werden kann. Diese Zunahme internationaler Reisen geht jedoch einher mit größeren Risiken und Gefahren für Kinder. Die Studie zeigt auf, dass geflüchtete Minderjährige, Kinder, die Minderheiten angehören oder auf der Straße leben, besonders gefährdet sind.

Dorine Van der Keur, Leiterin der Global Study, verweist auf weitere wichtige Ergebnisse:

– Die Unterstützung und Beratung betroffener Kinder ist nach wie vor nicht ausreichend;

– Die Strafverfolgung von Tätern wird durch einen Mangel an Koordination und Informationsaustausch zwischen Behörden behindert;

– Die Anzahl strafrechtlicher Verurteilungen in Bezug auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist alarmierend gering, was bedeutet, dass der Großteil der Täter nicht strafrechtlich belangt wird. Die Rahmenbedingungen, in welchen Kinder auf Reisen und im Tourismus sexuell ausgebeutet werden, haben sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Das Verständnis für diese Veränderungen und neuen Rahmenbedingungen war jedoch unzureichend, weshalb Maßnahmen lange nicht auf die neuen Bedingungen abgestimmt waren. Durch die Studie entsteht die größte Datengrundlage zu sexueller Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus. Empfehlungen, die sich aus dieser großen Menge an Informationen ableiten lassen, beinhalten:

– Weltweit anwendbare Meldeverfahren, sodass Kinder überall in der Lage sind, Vorkommnisse ohne Angst vor Verfolgung zu berichten;

– Zusammenarbeit mit Internetdienstanbietern, um die zunehmende sexuelle Ausbeutung von Kindern über das Internet zu bekämpfen;

– Internationales System zum Informationsaustausch zwischen Strafverfolgungsbehörden;

– Ausweitung von Opferschutzmaßnahmen und Unterstützungsangeboten für betroffene Kinder. Dr. Najat Maalla M’jid, frühere UN Sonderberichterstatterin zum Verkauf von Kindern, Kinderprostitution und Kinderpornographie, mahnt “umfassende Maßnahmen an, um alle Kinder, egal, an welchem Ort sie sich befinden, vor diesem schrecklichen Verbrechen zu schützen. Dafür tragen wir alle Verantwortung.”

Frauen entscheiden im Haushalt, Männer bei Autokauf und Geldanlage

Leben Frauen und Männer in ihren Beziehungen heute gleichberechtigter als früher? Die Top-5-Singlebörse bildkontakte.de hat ihre mehr als drei Millionen Mitglieder befragt. Die Ergebnisse sind ernüchternd, denn sie bestätigen eine klassische Rollenaufteilung: Männer entscheiden demnach beim Autokauf (46 Prozent) sowie bei der Geldanlage (34 Prozent). Das weibliche Geschlecht betrachtet sich hier nur mit 7 beziehungsweise 12 Prozent als bestimmenden Part.

Frauen sehen ihre Entscheidungsmacht in “weichen” Lebensbereichen: 61 Prozent geben an, bei Ordnung und Sauberkeit das Sagen zu haben, 57 Prozent setzen sich bei den Haushaltseinkäufen durch. “Die Umfrage macht eines klar: In neuen Schläuchen steckt alter Wein. Äußere Modernität ist oft nicht mehr als bloß ein schöner Schein”, erläutert Christian Kirschey, Geschäftsführer von bildkontakte.de.

Trotz offensichtlicher Ungleichgewichte gehen 64 Prozent der Männer sowie 53 Prozent der Frauen von einer Machtbalance aus. Frauen setzen hierbei auch auf finanzielle Unabhängigkeit: Für 88 Prozent ist dieser Punkt “wichtig” oder “sehr wichtig” (Vergleichswert Männer: 63 Prozent).

Eigener Freundeskreis – bei Frauen steht er hoch im Kurs

Zentrale Voraussetzungen, damit eine Beziehung dauerhaft gut funktioniert, sind für Frauen und Männer gleichermaßen persönliche Freiräume (76 bzw. 70 Prozent) sowie Erotik und Leidenschaft (54 bzw. 64 Prozent). Den größten Unterschied gibt es im Hinblick auf eigene Freunde: 32 Prozent der Frauen, aber nur 23 Prozent der Männer sehen darin einen wichtigen Faktor für die Stabilität der Partnerschaft.

An der Umfrage beteiligten sich über 1.700 Männer und Frauen.

Lust an der Liebe – auch mit 50plus : Frauen wollen weiterhin ihre Sexualität ausleben und genießen

Eine 50-jährige Frau hat heute im Schnitt noch knapp 35 Lebensjahre vor sich – und diese Zeit möchte sie möglichst ebenso genießen wie das erste halbe Jahrhundert. Bei fast jeder zweiten Frau ab 50 kommen beim Thema Sexualität allerdings körperliche Probleme durch die Wechseljahre in die Quere – zum Beispiel Scheidentrockenheit mit ihren Begleiterscheinungen wie Juckreiz, Brennen, Missempfindungen beim Gehen, erhöhte Neigung zu Harnwegsinfekten und nicht zuletzt Schmerzen und sogenannte Mikroverletzungen beim Sex.

Lokale Therapie kann Mangel ausgleichen

Vergeht Betroffenen aufgrund dieser Symptome die Lust an der Liebe, kann das emotional sehr belastend sein. Nicht nur das Selbstwertgefühl leidet, sondern oft auch die Partnerschaft. Um zu vermeiden, dass der Partner sich grundlos abgelehnt fühlt, hilft vor allem eins: Offenheit. Für die Behandlung der vaginalen Probleme ist der Frauenarzt der richtige Ansprechpartner. Sind Erkrankungen wie etwa Infektionen ausgeschlossen, ist häufig der im Klimakterium auftretende Östrogenmangel schuld. Er lässt die Scheidenhaut dünner und trockener werden, sie verliert an Elastizität. Mit einer lokalen Östriol-Therapie kann dieser Mangel ausgeglichen werden – Durchblutung, Feuchtigkeitsbildung und Elastizität können wieder zunehmen. Eine Studie mit 436 Frauen zeigte bei Anwendung von ultraniedrig dosierten Vaginalzäpfchen, die nur 0,03 mg Östriol enthalten (OeKolp Ovula 0,03 mg), schon nach 20 Behandlungstagen eine Besserung der Beschwerden. Viele Informationen und nützliche Tipps für Betroffene hat auch die Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/Schmerzen-Sex zusammengestellt.

Qualität statt Quantität beim Sex

Beim intimen Zusammensein mit dem Partner nehmen sich viele Frauen über 50 im Übrigen das Motto “lieber Qualität als Quantität” zu Herzen – also viel Zärtlichkeit, ein ausgiebiges Vorspiel und vor allem kein Druck. Das kommt übrigens auch Männern mit steigendem Alter oft entgegen und kann der Partnerschaft ganz neue Impulse geben.

Schlafstörungen in den Wechseljahren lassen sich natürlich behandeln

Können Frauen nachts nicht schlafen, dann liegt der Grund dafür oft direkt neben ihnen – der schnarchende Partner. Doch auch andere Faktoren können den Schlummer rauben: Stress im Job, Sorgen wegen der Kinder oder finanzielle Nöte lassen das Gedankenkarussell nicht stillstehen. Zudem stellen sich Schlafprobleme oft auch mit fortschreitendem Alter ein. Frauen in den Wechseljahren schlafen Experten zufolge meistens weniger als früher. Manchmal kommen Atemaussetzer hinzu, Schlafapnoe genannt. Demnach leidet rund ein Drittel der Frauen zwischen 45 und 54 Jahren unter massiver Tagesmüdigkeit durch schlechten Schlaf. In der Altersgruppe ab 75 sind es mehr als 40 Prozent, bei den Männern dagegen nur 20 Prozent.

Schlaf auf natürliche Weise fördern

Auch vor der Periode schlafen viele Frauen unruhiger – verantwortlich dafür ist ein Mangel am weiblichen Hormon Progesteron. Dieses hat eine schlaffördernde Wirkung und wird vom Körper vermehrt in der zweiten Zyklushälfte ausgeschüttet, um eine möglicherweise eintretende Schwangerschaft zu stabilisieren. Wird keine Eizelle befruchtet, sinken die Progesteronspiegel, um die nächste Menstruation einzuleiten. Der schlafunterstützende Effekt lässt spürbar nach. In den Wechseljahren stellt der Körper die Produktion der Fortpflanzungshormone nach und nach ganz ein – hormonell bedingte Schlafstörungen häufen sich. Um generell leichter in einen erholsamen Schlaf zu finden, können natürliche Präparate wie Neurexan mit der Wirkstoffkombination aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung und Zinkvalerianat hilfreich sein. Das rezeptfreie Arzneimittel reguliert die innere Unruhe, verhilft tagsüber zu mehr Gelassenheit und fördert so den erholsamen Nachtschlaf.

Quälende Gedanken bewusst abschalten

Damit belastende Gedanken nicht den Schlummer rauben, kann man zum Beispiel ein Sorgenbuch führen. Wer sich tagsüber bewusst Zeit nimmt, seine Nöte von der Seele zu schreiben, hat abends einen freien Kopf und findet leichter in den Schlaf. Auch klärende Gespräche mit dem Partner sollten nicht auf der Bettkante geführt werden, sondern schon im Tagesverlauf stattfinden. Mit bestimmten Entspannungstechniken kann man im Übrigen erlernen, negative Gedanken willentlich anzuhalten und sich stattdessen ein entspannendes Bild ins Gedächtnis zu rufen. Entspannungs-Tipps gibt es unter www.entspannung-und-beruhigung.de sowie von den Experten der kostenlosen Stress-Helpline 08000-142842. Hier stehen Ärzte und Psychologen immer donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr den Anrufern mit Rat zur Seite.

Keine Angst vor ersten Fältchen

Die ersten Fältchen zeigen sich fast immer um die Augen, weil die Haut hier bis zu dreimal so dünn ist wie im restlichen Gesicht. Auch wenn Falten und “Krähenfüße” ein Teil des natürlichen Alterungsprozesses sind, muss man sich längst nicht mit ihnen abfinden.

Feuchtigkeitsverluste vermeiden

Durch einen gesunden Lebensstil und besonders sorgfältige Pflege lassen sich die ersten Fältchen hinauszögern, bereits vorhandene Falten kann man dadurch abmildern. Gerade für die empfindliche Augenpartie sind daher Pflegeprodukte wie etwa der Lipolid Lidbalsam von Preval besonders wichtig, denn sie unterstützen den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut und stärken deren Barrierefunktion. Der reizfreie und milde Balsam, der neben reinen Lipiden und hochwertigen, natürlichen Isoparaffinen auch die für die Haut so wertvollen kaltgepressten Jojoba- und Wiesenschaumkrautöle enthält, wird mittels eines Roll-On je nach Bedarf morgens und beziehungsweise oder abends sparsam auf die Augenlider aufgetragen und sanft einmassiert oder leicht eingeklopft. Der Lidbalsam legt sich schützend auf die Haut und kann so das Abdunsten von Wasser aus der Haut stark herabsetzen. Dadurch behält die Haut ihre natürliche Feuchtigkeit und fühlt sich angenehm glatt und seidenweich an. Die in der Apotheke erhältliche Augenpflege ist frei von Emulgatoren, Konservierungs-, Duft- und Farbstoffen und somit für die empfindliche und trockene Lidpartie besonders verträglich.

Das tut der Augenpartie gut

“Zu viel Sonne, zu wenig Schlaf und Dauerstress hinterlassen ihre Spuren vor allem an der Augenpartie”, weiß Beauty-Expertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Denn die zarte Haut reagiere schnell auf schädigende Einflüsse von außen. Aber auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr könne die Fältchen verstärken. Eine ausreichende Nachtruhe und ein gesunder Lebensstil tun daher nicht nur dem Körper, sondern auch der Augenpartie gut. Darüber hinaus sollte man das Augen-Make-up vor dem Schlafengehen stets sanft entfernen und die Augen an sonnigen Tagen im Freien möglichst immer mit einer Sonnenbrille schützen.

Wie Frauen einer Gewichtszunahme im Klimakterium begegnen können

Plötzlich sind sie da, die lästigen und überflüssigen Pfunde. Sie sind meist hartnäckig und siedeln sich besonders gern am Bauch an. Viele Frauen um die 50, die mitten in den Wechseljahren stecken, nehmen zu. Einer der Gründe ist der mit zunehmendem Alter sinkende Energieumsatz des Körpers.

Übergewicht gefährlich im Zusammenspiel mit anderen Risikofaktoren

Zum Übergewicht kommen oft noch erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck und eine Insulinresistenz hinzu. Zusammen bilden diese Faktoren das sogenannte metabolische Syndrom, das ein starker Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes ist. Vor den Wechseljahren hat das weibliche Sexualhormon Östrogen eine Schutzwirkung gegen das metabolische Syndrom, die jedoch wegfällt, wenn die Hormonproduktion versiegt. Entgegenwirken kann man mit einer Hormontherapie wie dem Östrogen-Abkömmling Östradiol, enthalten etwa im Gynokadin Dosiergel. Zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut vor übermäßigem Wachstum wird häufig ein körperidentisches Progesteron-Präparat (Utrogest) verabreicht.

Östrogenmangel-bedingte Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche werden gelindert. Die Hormongabe kann zudem die Insulinreserve verbessern, was zur Steigerung der Energieverbrennung und Fettmobilisation führen kann. Die äußerliche Anwendung über die Haut schont die Leber und zieht Studien zufolge keine erhöhte Thrombosegefahr nach sich. Neben der hormonellen Behandlung ist für betroffene Frauen aber auch eine Ernährungsumstellung empfehlenswert, um Übergewicht in den Griff zu bekommen. Viele Tipps hierzu sowie eine kostenlose Broschüre zum Download hält das Verbraucherportal ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/gewichtszunahme bereit. Grundsätzlich raten Experten zu drei Mahlzeiten täglich. Dickmacher wie Schokolade, fetter Käse, Kuchen, Obstsäfte und gesüßte Getränke sollten tabu sein.

Abends keine Kohlenhydrate mehr zu sich nehmen

Zum Frühstück sollten Kohlenhydrate überwiegen – am besten in Form von Vollkornprodukten. Weißbrot und helle Brötchen sind dagegen eher ungünstig. Mittags ist Mischkost mit viel Gemüse, magerem Fleisch sowie Fisch, Kartoffeln oder Naturreis ideal. Am Abend verzichtet man dann besser auf Kohlenhydrate – sie blockieren den Fettabbau in der Nacht – und bevorzugt stattdessen Gemüsesuppen, mageres Fleisch, fettarmen Quark und Joghurt. Gegen den Hunger zwischendurch sollte man am besten ein paar Nüsse und Gemüsestückchen naschen.