Wechselbügelbrillen machen die Frühjahrstrends noch abwechslungsreicher

Streifen- und Blumenmuster werden sich wie ein roter Faden durch die Frühlings- und Sommermode 2017 ziehen, beide Muster dürfen gerne auch einmal miteinander kombiniert werden. Die Trendfarben Butterblumengelb, Grasgrün, Hellrosa und Orange erinnern an blühende Frühlingswiesen. Wer es sanfter mag, liegt mit Nudetönen genau richtig. Zu den Must-haves der Saison gehören weite Palazzohosen, kombiniert mit einem schmalen Streifen-T-Shirt oder dem Blouson im Metallic-Look. Zum wichtigen Accessoire kann die Brille werden. Sie sollte möglichst perfekt aufs Outfit abgestimmt sein, für auffallende Kontraste sorgen oder sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen.

Sekundenschnell zum neuen Look

Besonders abwechslungsreich zeigen sich dabei Wechselbügelbrillen wie von “ChangeMe!”. Sekundenschnell können dabei unterschiedliche Bügelvarianten mit einem Ausgangsmodell variiert werden. Eine eher dunkle Fassung passt etwa mit knallig bunten Bügeln zum fröhlichen Blumenkleid, zur angesagten braunen Wildlederjacke kann man wiederum Bügel mit sanften Farbverläufen in Naturtönen wählen. Varianten mit Strasssteinen harmonieren mit dem Glamour-Sweatshirt mit Spitze. Ob expressive Muster und viel Farbe oder zurückhaltend: Die Kombinationsmöglichkeiten sind riesig. So können Modebewusste ihre Sehhilfe jeden Tag neu kreieren, ohne sich auf eine andere Brille umstellen zu müssen. Auf dem Grillfest kann man etwas Peppiges wagen, zum Office-Outfit seriös in gedeckten Tönen bleiben und für den Theaterbesuch das kleine Schwarze mit einer edlen Brillenvariante aufwerten. Unter www.changeme-brille.de gibt es weitere Ideen.

Mit einem Fingerdruck die Bügel wechseln

Mit einem Fingerdruck auf das Federsystem werden die Bügel abgezogen und neue eingesetzt. Farben und Formen der Fassungen und Bügel orientieren sich an den Modetrends – rahmenlose Gestelle sind ebenso zu finden wie markante Vollrandfassungen aus Acetat, farbenfrohe Bügel aus Edelstahl ebenso wie Modelle aus Holz in ruhigen Naturtönen. So kann jeder Brillenträger das Modell finden, das ihm gut zu Gesicht steht.

Die richtige Pflege bei trockener Winterhaut

Regen, Wind und niedrige Temperaturen treiben die meisten Menschen in der kalten Jahreszeit hinein ins Warme. Man dreht die Heizung auf und macht es sich auf dem Sofa gemütlich. An frostig klaren Wintertagen dagegen unternehmen viele bei strahlendem Sonnenschein gerne einen ausgedehnten Spaziergang. Beides aber stresst die Haut – Heizungsluft trocknet sie aus, Minusgrade vermindern die Durchblutung und hemmen die Produktion der Talgdrüsen, was ebenfalls zur Austrocknung führen kann. Zusätzlich reizen Strumpfhosen und kratzige Wollpullis oft die empfindliche Körperhülle.

Kollagenfasern speichern Feuchtigkeit

Die Folge sind sogenannte Schubberschienbeine, raue Ellbogen und eine insgesamt strapazierte Haut, die oft unangenehm spannt und juckt. Darum ist im Winter besondere Pflege gefragt – von innen und von außen. Zunächst einmal sollte die Hautfeuchtigkeit erhalten werden, und zwar durch Nährstoffe wie Vitamin C und Biotin. “Essentiell ist vor allem das Strukturprotein Kollagen. Es ist eines der häufigsten Proteine des menschlichen Körpers überhaupt”, erklärt Dr. med. Gabriele Feller-Heppt, Dermatologin aus Baden-Baden. Die Fasern des Proteins tragen maßgeblich dazu bei, dass die Haut Feuchtigkeit aufnehmen und speichern kann.

Auf diese Weise sorgt Kollagen dafür, dass die Haut straff und elastisch bleibt. “Beauty-Drinks mit natürlichen Kollagen-Peptiden können die Fibroblasten aktivieren, damit diese wieder mehr körpereigenes Kollagen produzieren”, so Feller-Heppt weiter. Dermatologen eines Münsteraner Instituts haben in einer Studie mit ‘Elasten’-Trinkampullen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, gezeigt, dass sich nach einer vierwöchigen Einnahme die Hautfeuchtigkeit durchschnittlich um 22 Prozent erhöht. Ein besonderer Vorteil ist dabei, dass die gesamte Körperhülle von Kopf bis Fuß versorgt wird.

Reichhaltige Cremes für den Winter

Zusätzlich sollte die Haut von außen geschützt und genährt werden. In der kalten Jahreszeit ist beispielsweise ein ausreichend hoher Lipidgehalt in Pflegecremes und -lotionen wichtig, um die schützende Hautbarriere zu erhalten. Beruhigende Wirkstoffe wie Ceramid oder Panthenol und feuchtigkeitsspendende Faktoren wie Hyaluronsäure oder Urea runden die Winterpflege ab.

Immer mehr Frauen sterben an Lungen- und Bronchialkrebs

An Lungen- und Bronchialkrebs starben im Jahr 2014 insgesamt 45 000 Menschen in Deutschland. Bei Männern (29 500) war das die zweithäufigste Todesursache. Lungen- und Bronchialkrebs führte bei rund 15 500 Frauen zum Tod. „Damit ist die Zahl der an Lungen- und Bronchialkrebs verstorbenen Frauen in den letzten zehn Jahren um 41 % angestiegen. Hauptursache für diese Krankheiten ist das Rauchen“, sagte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes, im Rahmen der Pressekonferenz „Wie gesund leben wir?“ zur Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2016 am 27. Oktober in Berlin.

Als eine der typischen „Zivilisationskrankheiten“ gilt starkes Übergewicht (Adipositas). Knapp 16 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland hatten 2013 einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 und mehr. Männer waren mit 17 % häufiger adipös als Frauen mit 14 %. Der Anteil der stark Übergewichtigen nimmt zu: Im Jahr 1999 hatte er bei Männern noch 12 % betragen, bei Frauen 11 %.

Ein wirksames Mittel gegen starkes Übergewicht ist Bewegung. Durchschnittlich 27 Minuten täglich hat jeder Einwohner und jede Einwohnerin in Deutschland 2012/2013 mit Sport und körperlicher Bewegung verbracht. Der Zeitaufwand ist in den letzten elf Jahren relativ konstant geblieben. Fürs Fernsehen (einschließlich Videos und DVDs) nahmen wir uns allerdings mit 124 Minuten etwa 4,5 Mal so viel Zeit. Seit 2001/2002 ist der durchschnittliche Fernsehkonsum um 11 Minuten angestiegen.

Für eine gesunde Lebensweise spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Im Jahr 2014 war es rund 8 % der Bevölkerung nach eigenen Aussagen aus finanziellen Gründen nicht möglich, jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit (vegetarisch beziehungsweise mit Fleisch, Geflügel oder Fisch) zu sich zu nehmen. Überdurchschnittlich häufig von dieser Form der materiellen Entbehrung betroffen waren Alleinlebende und Personen in Alleinerziehendenhaushalten (2014: jeweils 16 %).

Nach ihrer individuellen Einschätzung befragt, bewerteten fast zwei Drittel der Bevölkerung (65 %) im Jahr 2014 ihren Gesundheitszustand als sehr gut oder gut. Rund 8 % ging es sehr schlecht oder schlecht. Dabei gab es kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Schlafstörungen nicht hinnehmen

Leistungsdruck im Job, die Pausen von Hektik überlagert und nach Büroschluss wartet der Alltagsstress? Immer mehr Menschen finden nachts kaum in einen erholsamen Schlaf. Nur eine einzige durchwachte Nacht kann bereits einen Leistungseinbruch mit sich bringen. Reihen sich mehrere schlaflose Nächte aneinander, klagen viele Betroffenen über Kopfschmerzen, Schwindel und Unwohlsein. Medizinischen Studien zufolge kann dauerhafter Schlafmangel zu Übergewicht führen und sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Auch seelische Veränderungen wie erhöhte Reizbarkeit, aggressives Verhalten und depressive Verstimmungen gehören zu den Folgen. Wer unter chronischem Schlafmangel leidet, sollte daher schleunigst etwas dagegen tun:

– Entspannungstherapeuten wie die Münchnerin Karin Wolf sehen einen Auslöser für Alltagsstress in der mangelnden Fähigkeit, wertschätzend und wohlwollend mit der eigenen Person umzugehen. Erst wer Frieden schließe mit seinen eigenen Schwächen und mit ihnen in Einklang stehe, könne durch dieses “Selbstmitgefühl” zu emotionalem Wohlbefinden und einer höheren Stresstoleranz gelangen.

– Viele Menschen neigen dazu, eigene Fehler überkritisch zu beurteilen. Wer lernt, achtsam zu sein, nimmt Geschehnisse wertungsfrei wahr. Diese innere Distanz lässt sich anhand von Achtsamkeitstraining und Meditationsübungen erlernen, so Karin Wolf. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.mehrentspannung.de.

– Wenn innere Anspannung den Schlaf vertreibt, können gut verträgliche, natürliche Arzneimittel wie Neurexan aus der Apotheke unterstützend wirken: Bereits tagsüber eingenommen, kann die Wirkstoffkombination aus Passionsblume, Hafer und Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung sowie Zincum isovalerianicum nervöse Unruhe lindern und so auch die Schlafqualität verbessern.

– Auch der “Tag der inneren Balance” am 10. Oktober widmet sich dem Thema Schlafstörungen. Wie man den Spagat zwischen Anspannung und Entspannung meistern kann, erfährt man unter www.tag-der-inneren-balance.de oder bei der kostenlosen Stress-Helpline 08000-142842.

Single-Studie: Fast jeder Zweite bleibt über drei Jahre allein

Wie lange sind Singles schon allein, was empfinden sie als Defizit und welche Initiativen ergreifen sie, um ihr Alleinsein zu beenden? In der Studie “Single-Perspektiven: Partnersuche” ist die Singlebörse bildkontakte.de solchen Fragen nachgegangen. Insgesamt über 2.250 Singles gaben Auskunft zu 21 Erhebungspunkten.

Zunächst fällt auf: 41 Prozent der Singles sind mit über drei Jahren bereits recht lange allein. Als größtes Defizit empfinden Frauen und Männer, dass es an Liebesbeweisen und körperlichem Kontakt fehlt (35 bzw. 46 Prozent). Dass es überhaupt an Unterstützung mangelt, ist bei Frauen eine zusätzliche Defiziterfahrung (30 Prozent).

Drei Stunden wöchentlich auf Partnersuche

67 Prozent der weiblichen und 78 Prozent der männlichen Singles bezeichnen ihren Beziehungswunsch als “groß” oder “sehr groß”. “Die Studie zeigt, dass die Partnersuche einen wichtigen Stellenwert hat: Jeder Zweite wendet wöchentlich mehr als drei Stunden für die Partnersuche auf, jeder Zehnte sogar über zehn Stunden”, erläutert Christian Kirschey, Geschäftsführer von bildkontakte.de.

Bei den Initiativen, um in Kontakt zu kommen, stehen für 88 Prozent Singlebörsen an erster Stelle. Etwa jeder Dritte achtet auf sein Äußeres und unternimmt viel mit Freunden. Kontaktanzeigen spielen heute hingegen eine untergeordnete Rolle; nur jeder Zwanzigste nutzt sie noch.

Jeder fünfte Single-Mann will eine Familie gründen

Erstaunlich: 20 Prozent der Single-Männer tragen sich mit dem Gedanken zur Familiengründung; bei den Frauen sind es 7 Prozent. Singlebörsen wie bildkontakte.de bringen sie einer Partnerschaft näher: Etwa drei Viertel hatten seit ihrer Anmeldung ein Date; meist waren es mehrere Treffen mit möglichen Partnern.

40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs

Am 26. August 2016 begeht die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) im Rahmen ihrer Bundestagung ihr 40-jähriges Jubiläum. Als einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeverbände Deutschlands leistet sie unverzichtbare Hilfe für Betroffene und beeinflusst aktiv politische Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen. Dort tritt sie für die Bedürfnisse von Betroffenen ein – dass Patienten heute wesentlich mehr Recht auf Mitsprache während der ärztlichen Behandlung haben, zählt zu den wichtigsten Erfolgen der Organisation.

“Auf 40 Jahre Frauenselbsthilfe können wir mit Stolz zurückblicken“, findet Karin Meißler, seit 2012 Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs. „Wir haben nicht nur dafür gesorgt, dass Menschen mit Krebs heute nahezu überall im Bundesgebiet einen Ort finden, wo sie aufgefangen und psychosozial begleitet werden. Unser Verband hat auch dazu beigetragen, dass heute die psychische Ausnahmesituation, in der sich Krebspatienten befinden, neben der Tumortherapie eine bedeutende Rolle im Behandlungskonzept spielt.“

Diese Einschätzung teilt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe: „Die Frauenselbsthilfe nach Krebs ist für uns ein wichtiger Partner, weil auch für sie die Hilfe für Betroffene an erster Stelle steht“, erläutert er. „Unsere Organisationen verfolgen beide das Ziel, die medizinische und die psychosoziale Versorgung krebskranker Menschen stetig zu verbessern.“

Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählt der Verband die mittlerweile große Akzeptanz von Ärzten gegenüber Patienten, sich an medizinischen Entscheidungen zu beteiligen. „Vor nicht allzu langer Zeit entschied noch der Arzt allein über Mittel und Wege zur Behandlung eines Patienten“, erläutert Karin Meißler. „Patienten, die gern genauer wissen wollten, was mit ihnen geschieht, waren nicht erwünscht. Mit unserer Forderung nach mehr Mitsprache galten wir damals als Störenfriede.“

Dass es viele gute Gründe gibt, um das Jubiläum der FSH in großem Rahmen zu begehen, findet auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: Selbsthilfeorganisationen wie der Frauenselbsthilfe nach Krebs sei es zu verdanken, dass Betroffene im Umgang mit den körperlichen und seelischen Folgen eine wichtige Unterstützung erhielten, heißt es in seiner schriftlichen Gratulation. Nach Magdeburg hat der Gesundheitsminister Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz entsendet, um dort in seinem Namen ein Grußwort zu überbringen.

Der Festakt startete mit einem Sternmarsch der Mitglieder durch Magdeburg. Begleitet wurden diese von Menschen, die sich als Botschafter für die Belange der FSH einsetzen. Sie kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Beim Festakt sprachen neben Annette Widmann-Mauz, Gerd Nettekoven und Karin Meißler auch Professor Dr. Andreas Hochhaus, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft, und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg.

Hintergrund-Informationen: Frauenselbsthilfe nach Krebs

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Die FSH hat zwölf Landesverbände und verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen, in denen etwa 35.000 krebskranke Frauen und Männer mit unterschiedlichen Erkrankungen Rat und Hilfe finden. Die Gruppentreffen stehen allen Menschen offen, die an Krebs erkrankt sind, und auch deren Angehörigen. Die Teilnahme in den Gruppen ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.

Süße Sucht – warum wir zu viel Zucker verzehren

Zucker macht Speisen und Getränke süß, zu viel davon kann aber gesundheitsschädlich sein. „Wir nehmen mit unserer Nahrung inzwischen so viel zugesetzten Zucker auf, dass unser Stoffwechselsystem nicht mehr damit klarkommt“, erklärt Dr. Robert Lustig, Kinder-Endokrinologe an der Universität von Kalifornien, USA, im Magazin Reader’s Digest (September-Ausgabe). Der Zuckerkonsum habe sich in den vergangenen 50 Jahren weltweit verdreifacht. Gefahr für die Gesundheit droht nicht nur durch Übergewicht, Zucker kann auch Lebererkrankungen, Diabetes Typ 2, Herz-Erkrankungen und Karies verursachen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät, dass Zucker nur 5 Prozent, allerhöchstens 10 Prozent der gesamten Energiezufuhr ausmachen sollte. Das halten die meisten Menschen nicht ein: In einer durchschnittlichen Ernährung entsprechen 10 Prozent der gesamten Energieaufnahme etwa zwölf Teelöffeln Zucker. Der durchschnittliche Zuckerkonsum eines Erwachsenen in Westeuropa beträgt aber 20 Teelöffel täglich, bei Kindern ist er sogar noch höher. Nicht umsonst, so berichtet Reader’s Digest in seiner neuen Ausgabe, würden Kinderärzte weltweit ein Verbot von Werbung für zuckerhaltige Getränke und Naschereien im Kinderprogramm des Fernsehens fordern. Eine Dose Limonade enthält etwa zehn Teelöffel zugesetzten Zucker.

Viele Deutsche gehen inzwischen mit dem Thema Zucker durchaus sensibel um. Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest ergab, achten 46 Prozent der Befragten beim Einkauf der Lebensmittel auf den enthaltenen Zucker. Andererseits gaben in der repräsentativen Umfrage unter 1004 Bürgern auch 33 Prozent an, das Thema interessiere sie nicht. Weitere 19 Prozent verzichten auf das genaue Studium der Etiketten, weil ihnen die Deklarationen zu verwirrend sind. Vor allem in der Altersgruppe über 40 nimmt das Gesundheitsbewusstsein zu – zwischen 52 und 55 Prozent lesen die Deklarationen ganz genau. Der Süßmacher verbirgt sich übrigens hinter vielen eher harmlos klingenden Begriffen wie Fruktosesirup oder Maltose.

Wie das Magazin Reader’s Digest unter Berufung auf Gesundheitsexperten berichtet, könnten mehr Verbraucheraufklärung und höhere Steuern helfen, den Zuckerkonsum zu reduzieren. In Ländern wie Mexiko, Frankreich und Norwegen gibt es solche Steuern bereits, in Deutschland wird es sie wohl nicht geben: „Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft lehnt eine politische Steuerung des Konsums durch Strafsteuern für vermeintlich ungesunde Lebensmittel ab. Strafsteuern ändern in der Regel nichts am Ernährungsverhalten der Menschen“, sagt Friederike Lenz, Pressereferentin des Ministeriums.

Besonders Frauen leiden häufig unter den Beschwerden im Bauch

Schmerzen und Krämpfe im Bauch – wenn die Körpermitte rebelliert, wirkt sich dies auf das gesamte Wohlbefinden aus. Gelegentliche Bauchschmerzen betreffen mehr Menschen, als man vielleicht denkt: Knapp 20 Millionen Bundesbürger haben damit zu kämpfen, das ergab eine aktuelle Ipsos-Umfrage. Jeder zehnte Mann ist betroffen und sogar mehr als jede dritte Frau.

Krampflöser kann für Entspannung sorgen

Die Ursachen sind zahlreich: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen oder auch die monatliche Regel können zu Schmerzen und Krämpfen im Bauch führen. “Dass auch Stress einer der Hauptgründe für eine Veränderung der Bauchorgane ist, spiegelt bereits unsere Sprache wider. Redewendungen wie “Mir schlägt etwas auf den Magen” zeigen dies, erklärt der Düsseldorfer Gastroenterologe Prof. Dr. Joachim Erckenbrecht. Der Grund: In stressigen Situationen steigt die Sensitivität der Bauchorgane gegenüber bestimmten Reizen deutlich – kleinste Veränderungen der Darmwand nehmen wir dann als Bauchschmerz wahr. Unabhängig von ihrer Ursache haben Schmerzen im Bauch häufig eines gemeinsam: Sie werden von einer Verkrampfung der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts verursacht. Herkömmliche Schmerzmittel beheben nicht die eigentliche Ursache, sondern dämpfen nur das Schmerzempfinden. Sinnvoll kann daher die Gabe eines Krampflösers wie etwa “Buscopan” aus der Apotheke sein, der den Bauch schnell und verträglich entspannen kann. Bei stärkeren Schmerzen und Krämpfen hat sich beispielsweise “Buscopan Plus” bewährt – eine Kombination aus dem Krampflöser Butylscopolamin und dem magenverträglichen Schmerzmittel Paracetamol.

Auch die Ursachen bekämpfen

Gerade wenn Stress und psychische Ursachen verantwortlich für das schlechte Bauchgefühl sind, sollten Betroffene allerdings auch gezielt dagegen angehen. Mitunter sorgt schon Entspannung, etwa durch Yoga oder autogenes Training, für Entlastung. Unter www.buscopan.de gibt es weitere Tipps.

Urlaubsfahrten in der Schwangerschaft oft beschwerlich

Sommerzeit ist Reisezeit. Für Schwangere werden längere Autofahrten in den Urlaub jedoch schnell beschwerlich. Wer schwanger Auto fährt, sollte vor allem darauf achten, dass der Gurt richtig angelegt ist. Was werdende Mütter darüber hinaus beachten müssen, hat der ADAC zusammengestellt.

Schwangere sollten sich immer mit dem Dreipunktgurt sichern. Auch wenn das Anlegen im letzten Drittel der Schwangerschaft schwerfällt, muss der Gurt straff anliegen. Der Beckengurt sollte so weit wie möglich unterhalb des Bauches entlanggeführt werden, keinesfalls über dem Bauch.

Eine umsichtige und defensive Fahrweise versteht sich von selbst. Autofahrten sollten möglichst reduziert werden, denn bei einem Aufprall mit Bauchkontakt auf den Lenkradkranz besteht höchstes Verletzungsrisiko.

Die ideale Sitzposition liegt möglichst weit weg vom Lenkrad. So stellt im Falle eines Unfalls auch eine Auslösung des Airbags kein Problem für Schwangere und das ungeborene Kind dar. Besonders gegen Ende der Schwangerschaft sollten Autofahrerinnen auf großen Abstand zum Lenkrad achten. Ein Blick in die Fahrzeugbedienungsanleitung gibt Aufschluss über die empfohlenen Abstände zwischen Lenkrad und Fahrer.

Bei längeren Autofahrten sollten Schwangere darauf achten, möglichst alle zwei Stunden eine Pause zu machen und viel zu trinken. Zur Vorbeugung von Thrombosen hilft das Anspannen von Fuß- und Beinmuskulatur – das geht auch gut im Stau. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt empfiehlt sich das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

Voll vernetzte Küche

Ein Blick auf das Tablet, um sich aus dem Internet Rezeptideen für das Risotto zu holen, mit dem Smartphone das Licht dimmen oder beim Essen bequem den Ofen anschalten, damit der Nachtisch punktgenau fertig wird: Moderne Techniken in der Küche machen das Arbeiten bequemer und sorgen für noch mehr Kochspaß. “Küchen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert – sie punkten durch Design, Ästhetik und jede Menge Komfort”, erklärt Fachjournalist Johannes Neisinger von RGZ24.de. Vor allem die Vernetzung der Hausgeräte untereinander sei inzwischen ein wichtiges Ausstattungsmerkmal.

Vernetzte Küche bringt Spaß und Komfort

In einer digitalen Lifestyle-Küche können heute alle elektronischen Komponenten mit einer App über das Tablet, das Smartphone oder den PC gesteuert und kontrolliert werden. “Das bringt eine ganze Reihe von Vorteilen für die Benutzer”, sagt Marko Steinmeier, Chefeinkäufer der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff. Funktionale und spielerische Elemente würden dabei miteinander verbunden. Praktisch sei beispielsweise die Kontrolle der Geräte von unterwegs. Den Backofen oder Geschirrspüler an- und ausschalten, die Kamera am Kühlschrank aufrufen, um zu sehen, ob alles Nötige für das Abendessen da ist oder eine Nachricht per SMS erhalten, wenn der Braten fertig ist – dies seien nur einige Beispiele dafür, was heute alles möglich ist. Welche technischen Funktionen das Arbeiten in der Küche bequemer machen können, erfährt man beispielsweise unter www.kuechentreff.de.

Licht, Sound und Arbeitshöhe nach Belieben steuern

Licht und Musik in der Küche können ebenfalls über das Tablet oder Smartphone eingestellt werden. “Bei der Planung kann man bereits ein Soundmodul mit Steuereinheit unauffällig und mit wenig Aufwand in die Möbel integrieren lassen”, so Marko Steinmeier. Via Bluetooth lasse sich dann über das Mobiltelefon die aktuelle Lieblingsmusik abspielen. Wichtig sei auch das passende Lichtkonzept. Tageslichtbeleuchtung zum Arbeiten, gedämpftes Licht am Abend: Farbtöne und Helligkeit können in der vernetzten Küche gezielt angepasst und individuell gesteuert werden. Auch in Sachen Ergonomie kann die vernetzte Küche viel leisten. So kann man etwa mithilfe eines speziellen Systems, das unsichtbar in den Küchensockel montiert wird, die Arbeitsfläche per Knopfruck über das Smartphone 10 cm höhenverstellen. “So können unterschiedlich große Küchennutzer ohne großen Aufwand bequem und rückenschonend auf ihrer persönlichen Arbeitshöhe arbeiten”, betont Steinmeier.