40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs

Am 26. August 2016 begeht die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) im Rahmen ihrer Bundestagung ihr 40-jähriges Jubiläum. Als einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeverbände Deutschlands leistet sie unverzichtbare Hilfe für Betroffene und beeinflusst aktiv politische Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen. Dort tritt sie für die Bedürfnisse von Betroffenen ein – dass Patienten heute wesentlich mehr Recht auf Mitsprache während der ärztlichen Behandlung haben, zählt zu den wichtigsten Erfolgen der Organisation.

“Auf 40 Jahre Frauenselbsthilfe können wir mit Stolz zurückblicken“, findet Karin Meißler, seit 2012 Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs. „Wir haben nicht nur dafür gesorgt, dass Menschen mit Krebs heute nahezu überall im Bundesgebiet einen Ort finden, wo sie aufgefangen und psychosozial begleitet werden. Unser Verband hat auch dazu beigetragen, dass heute die psychische Ausnahmesituation, in der sich Krebspatienten befinden, neben der Tumortherapie eine bedeutende Rolle im Behandlungskonzept spielt.“

Diese Einschätzung teilt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe: „Die Frauenselbsthilfe nach Krebs ist für uns ein wichtiger Partner, weil auch für sie die Hilfe für Betroffene an erster Stelle steht“, erläutert er. „Unsere Organisationen verfolgen beide das Ziel, die medizinische und die psychosoziale Versorgung krebskranker Menschen stetig zu verbessern.“

Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählt der Verband die mittlerweile große Akzeptanz von Ärzten gegenüber Patienten, sich an medizinischen Entscheidungen zu beteiligen. „Vor nicht allzu langer Zeit entschied noch der Arzt allein über Mittel und Wege zur Behandlung eines Patienten“, erläutert Karin Meißler. „Patienten, die gern genauer wissen wollten, was mit ihnen geschieht, waren nicht erwünscht. Mit unserer Forderung nach mehr Mitsprache galten wir damals als Störenfriede.“

Dass es viele gute Gründe gibt, um das Jubiläum der FSH in großem Rahmen zu begehen, findet auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: Selbsthilfeorganisationen wie der Frauenselbsthilfe nach Krebs sei es zu verdanken, dass Betroffene im Umgang mit den körperlichen und seelischen Folgen eine wichtige Unterstützung erhielten, heißt es in seiner schriftlichen Gratulation. Nach Magdeburg hat der Gesundheitsminister Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz entsendet, um dort in seinem Namen ein Grußwort zu überbringen.

Der Festakt startete mit einem Sternmarsch der Mitglieder durch Magdeburg. Begleitet wurden diese von Menschen, die sich als Botschafter für die Belange der FSH einsetzen. Sie kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Beim Festakt sprachen neben Annette Widmann-Mauz, Gerd Nettekoven und Karin Meißler auch Professor Dr. Andreas Hochhaus, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft, und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg.

Hintergrund-Informationen: Frauenselbsthilfe nach Krebs

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Die FSH hat zwölf Landesverbände und verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen, in denen etwa 35.000 krebskranke Frauen und Männer mit unterschiedlichen Erkrankungen Rat und Hilfe finden. Die Gruppentreffen stehen allen Menschen offen, die an Krebs erkrankt sind, und auch deren Angehörigen. Die Teilnahme in den Gruppen ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.

Süße Sucht – warum wir zu viel Zucker verzehren

Zucker macht Speisen und Getränke süß, zu viel davon kann aber gesundheitsschädlich sein. „Wir nehmen mit unserer Nahrung inzwischen so viel zugesetzten Zucker auf, dass unser Stoffwechselsystem nicht mehr damit klarkommt“, erklärt Dr. Robert Lustig, Kinder-Endokrinologe an der Universität von Kalifornien, USA, im Magazin Reader’s Digest (September-Ausgabe). Der Zuckerkonsum habe sich in den vergangenen 50 Jahren weltweit verdreifacht. Gefahr für die Gesundheit droht nicht nur durch Übergewicht, Zucker kann auch Lebererkrankungen, Diabetes Typ 2, Herz-Erkrankungen und Karies verursachen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät, dass Zucker nur 5 Prozent, allerhöchstens 10 Prozent der gesamten Energiezufuhr ausmachen sollte. Das halten die meisten Menschen nicht ein: In einer durchschnittlichen Ernährung entsprechen 10 Prozent der gesamten Energieaufnahme etwa zwölf Teelöffeln Zucker. Der durchschnittliche Zuckerkonsum eines Erwachsenen in Westeuropa beträgt aber 20 Teelöffel täglich, bei Kindern ist er sogar noch höher. Nicht umsonst, so berichtet Reader’s Digest in seiner neuen Ausgabe, würden Kinderärzte weltweit ein Verbot von Werbung für zuckerhaltige Getränke und Naschereien im Kinderprogramm des Fernsehens fordern. Eine Dose Limonade enthält etwa zehn Teelöffel zugesetzten Zucker.

Viele Deutsche gehen inzwischen mit dem Thema Zucker durchaus sensibel um. Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest ergab, achten 46 Prozent der Befragten beim Einkauf der Lebensmittel auf den enthaltenen Zucker. Andererseits gaben in der repräsentativen Umfrage unter 1004 Bürgern auch 33 Prozent an, das Thema interessiere sie nicht. Weitere 19 Prozent verzichten auf das genaue Studium der Etiketten, weil ihnen die Deklarationen zu verwirrend sind. Vor allem in der Altersgruppe über 40 nimmt das Gesundheitsbewusstsein zu – zwischen 52 und 55 Prozent lesen die Deklarationen ganz genau. Der Süßmacher verbirgt sich übrigens hinter vielen eher harmlos klingenden Begriffen wie Fruktosesirup oder Maltose.

Wie das Magazin Reader’s Digest unter Berufung auf Gesundheitsexperten berichtet, könnten mehr Verbraucheraufklärung und höhere Steuern helfen, den Zuckerkonsum zu reduzieren. In Ländern wie Mexiko, Frankreich und Norwegen gibt es solche Steuern bereits, in Deutschland wird es sie wohl nicht geben: „Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft lehnt eine politische Steuerung des Konsums durch Strafsteuern für vermeintlich ungesunde Lebensmittel ab. Strafsteuern ändern in der Regel nichts am Ernährungsverhalten der Menschen“, sagt Friederike Lenz, Pressereferentin des Ministeriums.

Besonders Frauen leiden häufig unter den Beschwerden im Bauch

Schmerzen und Krämpfe im Bauch – wenn die Körpermitte rebelliert, wirkt sich dies auf das gesamte Wohlbefinden aus. Gelegentliche Bauchschmerzen betreffen mehr Menschen, als man vielleicht denkt: Knapp 20 Millionen Bundesbürger haben damit zu kämpfen, das ergab eine aktuelle Ipsos-Umfrage. Jeder zehnte Mann ist betroffen und sogar mehr als jede dritte Frau.

Krampflöser kann für Entspannung sorgen

Die Ursachen sind zahlreich: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen oder auch die monatliche Regel können zu Schmerzen und Krämpfen im Bauch führen. “Dass auch Stress einer der Hauptgründe für eine Veränderung der Bauchorgane ist, spiegelt bereits unsere Sprache wider. Redewendungen wie “Mir schlägt etwas auf den Magen” zeigen dies, erklärt der Düsseldorfer Gastroenterologe Prof. Dr. Joachim Erckenbrecht. Der Grund: In stressigen Situationen steigt die Sensitivität der Bauchorgane gegenüber bestimmten Reizen deutlich – kleinste Veränderungen der Darmwand nehmen wir dann als Bauchschmerz wahr. Unabhängig von ihrer Ursache haben Schmerzen im Bauch häufig eines gemeinsam: Sie werden von einer Verkrampfung der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts verursacht. Herkömmliche Schmerzmittel beheben nicht die eigentliche Ursache, sondern dämpfen nur das Schmerzempfinden. Sinnvoll kann daher die Gabe eines Krampflösers wie etwa “Buscopan” aus der Apotheke sein, der den Bauch schnell und verträglich entspannen kann. Bei stärkeren Schmerzen und Krämpfen hat sich beispielsweise “Buscopan Plus” bewährt – eine Kombination aus dem Krampflöser Butylscopolamin und dem magenverträglichen Schmerzmittel Paracetamol.

Auch die Ursachen bekämpfen

Gerade wenn Stress und psychische Ursachen verantwortlich für das schlechte Bauchgefühl sind, sollten Betroffene allerdings auch gezielt dagegen angehen. Mitunter sorgt schon Entspannung, etwa durch Yoga oder autogenes Training, für Entlastung. Unter www.buscopan.de gibt es weitere Tipps.

Urlaubsfahrten in der Schwangerschaft oft beschwerlich

Sommerzeit ist Reisezeit. Für Schwangere werden längere Autofahrten in den Urlaub jedoch schnell beschwerlich. Wer schwanger Auto fährt, sollte vor allem darauf achten, dass der Gurt richtig angelegt ist. Was werdende Mütter darüber hinaus beachten müssen, hat der ADAC zusammengestellt.

Schwangere sollten sich immer mit dem Dreipunktgurt sichern. Auch wenn das Anlegen im letzten Drittel der Schwangerschaft schwerfällt, muss der Gurt straff anliegen. Der Beckengurt sollte so weit wie möglich unterhalb des Bauches entlanggeführt werden, keinesfalls über dem Bauch.

Eine umsichtige und defensive Fahrweise versteht sich von selbst. Autofahrten sollten möglichst reduziert werden, denn bei einem Aufprall mit Bauchkontakt auf den Lenkradkranz besteht höchstes Verletzungsrisiko.

Die ideale Sitzposition liegt möglichst weit weg vom Lenkrad. So stellt im Falle eines Unfalls auch eine Auslösung des Airbags kein Problem für Schwangere und das ungeborene Kind dar. Besonders gegen Ende der Schwangerschaft sollten Autofahrerinnen auf großen Abstand zum Lenkrad achten. Ein Blick in die Fahrzeugbedienungsanleitung gibt Aufschluss über die empfohlenen Abstände zwischen Lenkrad und Fahrer.

Bei längeren Autofahrten sollten Schwangere darauf achten, möglichst alle zwei Stunden eine Pause zu machen und viel zu trinken. Zur Vorbeugung von Thrombosen hilft das Anspannen von Fuß- und Beinmuskulatur – das geht auch gut im Stau. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt empfiehlt sich das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

Voll vernetzte Küche

Ein Blick auf das Tablet, um sich aus dem Internet Rezeptideen für das Risotto zu holen, mit dem Smartphone das Licht dimmen oder beim Essen bequem den Ofen anschalten, damit der Nachtisch punktgenau fertig wird: Moderne Techniken in der Küche machen das Arbeiten bequemer und sorgen für noch mehr Kochspaß. “Küchen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert – sie punkten durch Design, Ästhetik und jede Menge Komfort”, erklärt Fachjournalist Johannes Neisinger von RGZ24.de. Vor allem die Vernetzung der Hausgeräte untereinander sei inzwischen ein wichtiges Ausstattungsmerkmal.

Vernetzte Küche bringt Spaß und Komfort

In einer digitalen Lifestyle-Küche können heute alle elektronischen Komponenten mit einer App über das Tablet, das Smartphone oder den PC gesteuert und kontrolliert werden. “Das bringt eine ganze Reihe von Vorteilen für die Benutzer”, sagt Marko Steinmeier, Chefeinkäufer der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff. Funktionale und spielerische Elemente würden dabei miteinander verbunden. Praktisch sei beispielsweise die Kontrolle der Geräte von unterwegs. Den Backofen oder Geschirrspüler an- und ausschalten, die Kamera am Kühlschrank aufrufen, um zu sehen, ob alles Nötige für das Abendessen da ist oder eine Nachricht per SMS erhalten, wenn der Braten fertig ist – dies seien nur einige Beispiele dafür, was heute alles möglich ist. Welche technischen Funktionen das Arbeiten in der Küche bequemer machen können, erfährt man beispielsweise unter www.kuechentreff.de.

Licht, Sound und Arbeitshöhe nach Belieben steuern

Licht und Musik in der Küche können ebenfalls über das Tablet oder Smartphone eingestellt werden. “Bei der Planung kann man bereits ein Soundmodul mit Steuereinheit unauffällig und mit wenig Aufwand in die Möbel integrieren lassen”, so Marko Steinmeier. Via Bluetooth lasse sich dann über das Mobiltelefon die aktuelle Lieblingsmusik abspielen. Wichtig sei auch das passende Lichtkonzept. Tageslichtbeleuchtung zum Arbeiten, gedämpftes Licht am Abend: Farbtöne und Helligkeit können in der vernetzten Küche gezielt angepasst und individuell gesteuert werden. Auch in Sachen Ergonomie kann die vernetzte Küche viel leisten. So kann man etwa mithilfe eines speziellen Systems, das unsichtbar in den Küchensockel montiert wird, die Arbeitsfläche per Knopfruck über das Smartphone 10 cm höhenverstellen. “So können unterschiedlich große Küchennutzer ohne großen Aufwand bequem und rückenschonend auf ihrer persönlichen Arbeitshöhe arbeiten”, betont Steinmeier.

Die Quote wirkt

Heute haben die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig und der
Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas gemeinsam eine erste Zwischenbilanz
zur Wirkung der festen Quote gezogen und den Stand der Umsetzung des Gesetzes für die
gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und
im öffentlichen Dienst präsentiert.

Bundesjustizminister Heiko Maas:
„Die gesetzliche Frauenquote war notwendig und längst überfällig. Und die ersten Zahlen zeigen: Die
Frauenquote wirkt. Das Ende der patriarchalen Systeme ist eingeläutet. Mit der Quote sorgen wir für
mehr Chancengleichheit. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern steht nicht nur im
Grundgesetz, sie muss auch in den Unternehmen zur Wirklichkeit werden.
Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Stimmen, die behauptet haben, es gäbe nicht genug qualifizierte
Frauen, sind verstummt. Und ich bleibe bei meiner Prognose: Am Ende wird kein einziger Sitz in den
Aufsichtsräten frei bleiben. Im Gegenteil: Die fixe Quote wird jetzt dazu führen, dass wir nach und
nach mehr Frauen in Führungspositionen bekommen.
Die ersten Unternehmensberichte zeigen eine insgesamt positive Tendenz. Der überwiegende Teil der
von der Auswertung erfassten Unternehmen hat sich verbindliche und vor allem auch erreichbare
Zielgrößen für alle Ebenen gesetzt. Ein weiterer Anstieg des Frauenanteils in Führungspositionen
ist absehbar.
Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Der notwendige Kulturwandel hat begonnen. Die Unternehmen
werden sich jetzt daran messen lassen müssen, wie ambitioniert sie die gesetzlichen Pflichten
umsetzen und sich tatsächlich für die Förderung von Frauen einsetzen.“
Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig:
„Die Quote wirkt! Seit dem 1. Januar 2016 haben bereits 50 Unternehmen weibliche Aufsichtsräte
gewählt bzw. bestellt. In diesen 50 Aufsichtsräten ist der Frauenanteil um 7,3 Prozentpunkte auf
knapp 30 Prozent (29,26%) gestiegen. Das ist ein toller Erfolg.
Die Unternehmen setzen die gesetzliche Vorgabe um. Auch zeigt sich deutlich: Jene Unternehmen, die
die feste Quote für den Aufsichtsrat erfüllen müssen, geben sich insgesamt auch ambitionierte
Zielgrößen für die übrigen Top-Managementebenen. Die feste Quote für den Aufsichtsrat wirkt also in
das gesamte Unternehmen hinein.“
Säule 1 des Gesetzes – die feste Quote
Seit dem 1. Januar 2016 gilt die feste Geschlechterquote von 30 Prozent für neu zu besetzende
Aufsichtsratsposten in börsennotierten und voll mitbestimmten Unternehmen. Sie gilt aktuell für 151
börsennotierte und voll mitbestimmte Unternehmen.
Säule 2 des Gesetzes – die verbindlichen Zielvorgaben
Unternehmen, die börsennotiert oder mitbestimmungspflichtig sind, mussten bis zum 30. September
2015 erstmals Zielgrößen für Aufsichtsrat, Vorstand sowie erste und zweite Managementebene
festlegen. Veröffentlicht werden diese Zahlen in den Lageberichten der Unternehmen. Nur
börsennotierte Unternehmen mussten bereits bis zum 30. April 2016 diese Angaben für das
Geschäftsjahr 2015 veröffentlichen. Die anderen vom Gesetz betroffenen Unternehmen haben bis zum
Jahresende 2016 Zeit.
Säule 3 des Gesetzes – Der öffentliche Dienst
Für den Bereich des öffentlichen Dienstes lässt sich ebenfalls bereits eine positive Entwicklung
erkennen. Der Bund hat sich mit Einführung der gesetzlichen Regelungen für die Privatwirtschaft
selbst auch Quoten gegeben für die Besetzung von Aufsichtsratsgremien, in denen dem Bund mindestens
drei Sitze zustehen. Seit dem 1. Januar 2016 gilt eine Quote von 30 Prozent für die Besetzung
dieser Sitze.
Eine erste Bilanz: Am 31. Mai 2015 waren bereits 33 Prozent der vom Bund zu bestimmenden Mitglieder
in den Aufsichtsgremien von privatwirtschaftlichen Unternehmen, an denen der Bund beteiligt ist,
weiblich. Darüber hinaus ist die Bundesverwaltung insgesamt verpflichtet, sich für jede
Führungsebene konkrete Ziele zur Erhöhung des Frauen- oder Männeranteils zu setzen.
Hier gibt der Gleichstellungsindex, den das Statistische Bundesamt im Auftrag des BMFSFJ erstellt
hat, Aufschluss über die Geschlechteranteile an Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden.
„Der erste Gleichstellungsindex zeigt: Der Bund wird seiner Verantwortung gerecht. Bereits 32,6
Prozent der Führungskräfte sind weiblich. 2011 waren es gerade einmal 26 Prozent. Trotzdem ist noch
Luft nach oben, um eine geschlechtergerechte Besetzung der Führungspositionen auch im Öffentlichen
Dienst zu erreichen“, so Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig.

Abnehmen mit der Säure-Basen-Balance

Der nächste Urlaub steht bevor und der wöchentliche Sport- und Ernährungsplan läuft unter dem Motto “Bikini-Figur”. Doch der Erfolg will sich nicht so richtig einstellen. Eine häufige Ursache dafür ist Übersäuerung. Säuren blockieren die Nährstoffversorgung der Zellen sowie den Abbau von Fett und Kohlenhydraten. Um das Abnehmen in Gang zu bringen, muss der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht sein. Die tri.balance Basenprodukte sind eine effektive Mineralstoffmischung auf Citrat- und Carbonatbasis mit organisch gebundenem Zink. Diese spezielle Formel unterstützt den Körper mit natürlichen Mineralstoffen, um eine Übersäuerung gezielt auszugleichen. Ob der Körper übersäuert ist, kann ganz einfach mit den tri.balance pH-Teststreifen gemessen werden. tri.balance Basenprodukte sind frei von Zucker, Laktose und künstlichen Farb- und Aromastoffen und werden in Deutschland hergestellt. Sie sind als Pulver ab 18,98 Euro und Tabletten ab 12,98 Euro im Online-Shop unter www.tribalance.de, in jeder Apotheke und bei Amazon.de erhältlich. Die pH-Teststreifen gibt es ab 3,98 Euro.

Säure-Basen-Haushalt verantwortlich für Abnehmerfolg und Cellulite

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein sehr sensibles System. Schon geringe Schwankungen können zu unterschiedlichsten Symptomen und Beschwerden führen. Säuren werden unter anderem über die Nahrung aufgenommen. Gemüse, Obst und Nüsse sind vorwiegend basenbildende Lebensmittel. Fleisch und Fisch, Milch, Kaffee und Alkohol dagegen sind säurebildend. Wer sich hauptsächlich von säurebildenden Lebensmitteln ernährt, übersäuert. Zusätzlich zu den natürlichen Ausscheidungsmechanismen über Lunge, Haut, Darm und Nieren versucht der Körper die Säuren über andere Puffersysteme zu kompensieren. In der Muskulatur werden Säuredepots angelegt, die zu Veränderungen im Bindegewebe führen – auch bekannt als Cellulite. Mit den tri.balance Basenprodukten bekommt der Körper die Mineralstoffe, die er braucht, um das Verhältnis von Säuren und Basen zu neutralisieren.

Frauen schlummern schlechter

Nach einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) leidet etwa jeder dritte Erwachsene regelmäßig unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Bei Frauen nehmen diese Probleme mit dem Alter zu: Während bei den 18- bis 39-Jährigen nur etwa 17,9 Prozent darüber klagen, sind bei den über 60-jährigen Frauen bereits doppelt so viele betroffen. Frauen gehen in der Regel früher schlafen und schlummern auch länger als Männer, tendenziell benötigten sie jedoch mehr Zeit zum Einschlafen und wachen häufiger auf. Warum das so ist und die besten Tipps gegen Schlafstörungen – all das hat das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/Schlafprobleme zusammengestellt.

Darum ist guter Schlaf so wichtig

Im Schlaf befindet sich der Körper zwar im Ruhemodus – doch im Inneren laufen zahlreiche lebenswichtige Funktionen ab. Erlebnisse des Tages werden im Gehirn verarbeitet. Der Hormonhaushalt läuft auf Hochtouren, zahlreiche Regenerationsprozesse finden statt – Haare, Haut und Knochen wachsen und Wunden können heilen. Doch im Alter verändert sich der Schlaf. Er wird flacher und verlagert sich oft zunehmend von der Nacht in den Tag. Auch hormonelle Veränderungen durch die Wechseljahre beeinträchtigen häufig die Nachtruhe. Natürliche Arzneimittel wie Neurexan aus der Apotheke können den natürlichen Schlaf fördern. Die bewährte Wirkstoffformel mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung und Zincum isovalerianicum hilft, nervöse Unruhe zu lindern und zu beruhigen, so dass es leichter fällt, in den Schlaf zu finden.

Krankheitsrisiko steigt bei Schlafmangel

Bei Schlafmangel sind die Regenerationsprozesse des Körpers gestört. So kann das Risiko für Erkältungskrankheiten um ein Vielfaches ansteigen. Stresshormone erhöhen den Cortisolspiegel im Blut, der Fettstoffwechsel gerät außer Kontrolle – Kurzschläfer riskieren auch eine Gewichtszunahme. Auf lange Sicht kann Schlafmangel das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes oder eine koronare Herzkrankheit fördern, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).

Sexuelle Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus nimmt weltweit zu

Mehr Kinder als jemals zuvor sind von sexueller Ausbeutung betroffen und das Phänomen tritt in allen Teilen der Welt auf. Das zeigt die heute veröffentlichte Global Study zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus, die von ECPAT International initiiert und über zwei Jahre lang durchgeführt wurde. “Diese Ergebnisse sind besonders erschreckend und sie sollten noch mehr Akteure aus allen Bereichen dazu motivieren, sich gemeinsam für das Ende der sexuellen Ausbeutung und zum Schutz von Kindern auf Reisen und im Tourismus konsequent einzusetzen” sagt Antje Monshausen, zweite Vorsitzende von ECPAT Deutschland und Leiterin von Tourism Watch bei Brot für die Welt.

Das Ausmaß der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus hat stark zugenommen und die Erscheinungsformen haben sich drastisch geändert. Das Internet und mobile Technologien haben die Zunahme der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus zusätzlich verstärkt, da neue Formen von Ausbeutung entstehen und Täter vollkommen anonym bleiben können. Weiße, westliche, wohlhabende Männer mittleren Alters sind nicht mehr die alleinigen typischen Täter. Es sind auch Geschäftsreisende, Auswanderer oder Freiwillige. Einheimische Reisende stellen den größten Anteil dar und viele sind sogenannte “Gelegenheitstäter”.

Dabei handelt es sich um Personen, die Kinder sexuell ausbeuten, weil sich ihnen die Gelegenheit dazu bietet und weil sie das Gefühl haben, dass ihr Handeln keine strafrechtlichen Konsequenzen haben wird. Internationale touristische Reisen sind in den letzten 20 Jahren von 527 Millionen auf 1.135 Billionen gestiegen, eine Entwicklung, von der viele Personen finanziell profitieren. Es gibt kaum noch einen Ort auf der Welt, der nicht bereist werden kann. Diese Zunahme internationaler Reisen geht jedoch einher mit größeren Risiken und Gefahren für Kinder. Die Studie zeigt auf, dass geflüchtete Minderjährige, Kinder, die Minderheiten angehören oder auf der Straße leben, besonders gefährdet sind.

Dorine Van der Keur, Leiterin der Global Study, verweist auf weitere wichtige Ergebnisse:

– Die Unterstützung und Beratung betroffener Kinder ist nach wie vor nicht ausreichend;

– Die Strafverfolgung von Tätern wird durch einen Mangel an Koordination und Informationsaustausch zwischen Behörden behindert;

– Die Anzahl strafrechtlicher Verurteilungen in Bezug auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist alarmierend gering, was bedeutet, dass der Großteil der Täter nicht strafrechtlich belangt wird. Die Rahmenbedingungen, in welchen Kinder auf Reisen und im Tourismus sexuell ausgebeutet werden, haben sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Das Verständnis für diese Veränderungen und neuen Rahmenbedingungen war jedoch unzureichend, weshalb Maßnahmen lange nicht auf die neuen Bedingungen abgestimmt waren. Durch die Studie entsteht die größte Datengrundlage zu sexueller Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus. Empfehlungen, die sich aus dieser großen Menge an Informationen ableiten lassen, beinhalten:

– Weltweit anwendbare Meldeverfahren, sodass Kinder überall in der Lage sind, Vorkommnisse ohne Angst vor Verfolgung zu berichten;

– Zusammenarbeit mit Internetdienstanbietern, um die zunehmende sexuelle Ausbeutung von Kindern über das Internet zu bekämpfen;

– Internationales System zum Informationsaustausch zwischen Strafverfolgungsbehörden;

– Ausweitung von Opferschutzmaßnahmen und Unterstützungsangeboten für betroffene Kinder. Dr. Najat Maalla M’jid, frühere UN Sonderberichterstatterin zum Verkauf von Kindern, Kinderprostitution und Kinderpornographie, mahnt “umfassende Maßnahmen an, um alle Kinder, egal, an welchem Ort sie sich befinden, vor diesem schrecklichen Verbrechen zu schützen. Dafür tragen wir alle Verantwortung.”

Frauen entscheiden im Haushalt, Männer bei Autokauf und Geldanlage

Leben Frauen und Männer in ihren Beziehungen heute gleichberechtigter als früher? Die Top-5-Singlebörse bildkontakte.de hat ihre mehr als drei Millionen Mitglieder befragt. Die Ergebnisse sind ernüchternd, denn sie bestätigen eine klassische Rollenaufteilung: Männer entscheiden demnach beim Autokauf (46 Prozent) sowie bei der Geldanlage (34 Prozent). Das weibliche Geschlecht betrachtet sich hier nur mit 7 beziehungsweise 12 Prozent als bestimmenden Part.

Frauen sehen ihre Entscheidungsmacht in “weichen” Lebensbereichen: 61 Prozent geben an, bei Ordnung und Sauberkeit das Sagen zu haben, 57 Prozent setzen sich bei den Haushaltseinkäufen durch. “Die Umfrage macht eines klar: In neuen Schläuchen steckt alter Wein. Äußere Modernität ist oft nicht mehr als bloß ein schöner Schein”, erläutert Christian Kirschey, Geschäftsführer von bildkontakte.de.

Trotz offensichtlicher Ungleichgewichte gehen 64 Prozent der Männer sowie 53 Prozent der Frauen von einer Machtbalance aus. Frauen setzen hierbei auch auf finanzielle Unabhängigkeit: Für 88 Prozent ist dieser Punkt “wichtig” oder “sehr wichtig” (Vergleichswert Männer: 63 Prozent).

Eigener Freundeskreis – bei Frauen steht er hoch im Kurs

Zentrale Voraussetzungen, damit eine Beziehung dauerhaft gut funktioniert, sind für Frauen und Männer gleichermaßen persönliche Freiräume (76 bzw. 70 Prozent) sowie Erotik und Leidenschaft (54 bzw. 64 Prozent). Den größten Unterschied gibt es im Hinblick auf eigene Freunde: 32 Prozent der Frauen, aber nur 23 Prozent der Männer sehen darin einen wichtigen Faktor für die Stabilität der Partnerschaft.

An der Umfrage beteiligten sich über 1.700 Männer und Frauen.