Schlafstörungen nicht hinnehmen

Leistungsdruck im Job, die Pausen von Hektik überlagert und nach Büroschluss wartet der Alltagsstress? Immer mehr Menschen finden nachts kaum in einen erholsamen Schlaf. Nur eine einzige durchwachte Nacht kann bereits einen Leistungseinbruch mit sich bringen. Reihen sich mehrere schlaflose Nächte aneinander, klagen viele Betroffenen über Kopfschmerzen, Schwindel und Unwohlsein. Medizinischen Studien zufolge kann dauerhafter Schlafmangel zu Übergewicht führen und sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Auch seelische Veränderungen wie erhöhte Reizbarkeit, aggressives Verhalten und depressive Verstimmungen gehören zu den Folgen. Wer unter chronischem Schlafmangel leidet, sollte daher schleunigst etwas dagegen tun:

– Entspannungstherapeuten wie die Münchnerin Karin Wolf sehen einen Auslöser für Alltagsstress in der mangelnden Fähigkeit, wertschätzend und wohlwollend mit der eigenen Person umzugehen. Erst wer Frieden schließe mit seinen eigenen Schwächen und mit ihnen in Einklang stehe, könne durch dieses “Selbstmitgefühl” zu emotionalem Wohlbefinden und einer höheren Stresstoleranz gelangen.

– Viele Menschen neigen dazu, eigene Fehler überkritisch zu beurteilen. Wer lernt, achtsam zu sein, nimmt Geschehnisse wertungsfrei wahr. Diese innere Distanz lässt sich anhand von Achtsamkeitstraining und Meditationsübungen erlernen, so Karin Wolf. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.mehrentspannung.de.

– Wenn innere Anspannung den Schlaf vertreibt, können gut verträgliche, natürliche Arzneimittel wie Neurexan aus der Apotheke unterstützend wirken: Bereits tagsüber eingenommen, kann die Wirkstoffkombination aus Passionsblume, Hafer und Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung sowie Zincum isovalerianicum nervöse Unruhe lindern und so auch die Schlafqualität verbessern.

– Auch der “Tag der inneren Balance” am 10. Oktober widmet sich dem Thema Schlafstörungen. Wie man den Spagat zwischen Anspannung und Entspannung meistern kann, erfährt man unter www.tag-der-inneren-balance.de oder bei der kostenlosen Stress-Helpline 08000-142842.

Single-Studie: Fast jeder Zweite bleibt über drei Jahre allein

Wie lange sind Singles schon allein, was empfinden sie als Defizit und welche Initiativen ergreifen sie, um ihr Alleinsein zu beenden? In der Studie “Single-Perspektiven: Partnersuche” ist die Singlebörse bildkontakte.de solchen Fragen nachgegangen. Insgesamt über 2.250 Singles gaben Auskunft zu 21 Erhebungspunkten.

Zunächst fällt auf: 41 Prozent der Singles sind mit über drei Jahren bereits recht lange allein. Als größtes Defizit empfinden Frauen und Männer, dass es an Liebesbeweisen und körperlichem Kontakt fehlt (35 bzw. 46 Prozent). Dass es überhaupt an Unterstützung mangelt, ist bei Frauen eine zusätzliche Defiziterfahrung (30 Prozent).

Drei Stunden wöchentlich auf Partnersuche

67 Prozent der weiblichen und 78 Prozent der männlichen Singles bezeichnen ihren Beziehungswunsch als “groß” oder “sehr groß”. “Die Studie zeigt, dass die Partnersuche einen wichtigen Stellenwert hat: Jeder Zweite wendet wöchentlich mehr als drei Stunden für die Partnersuche auf, jeder Zehnte sogar über zehn Stunden”, erläutert Christian Kirschey, Geschäftsführer von bildkontakte.de.

Bei den Initiativen, um in Kontakt zu kommen, stehen für 88 Prozent Singlebörsen an erster Stelle. Etwa jeder Dritte achtet auf sein Äußeres und unternimmt viel mit Freunden. Kontaktanzeigen spielen heute hingegen eine untergeordnete Rolle; nur jeder Zwanzigste nutzt sie noch.

Jeder fünfte Single-Mann will eine Familie gründen

Erstaunlich: 20 Prozent der Single-Männer tragen sich mit dem Gedanken zur Familiengründung; bei den Frauen sind es 7 Prozent. Singlebörsen wie bildkontakte.de bringen sie einer Partnerschaft näher: Etwa drei Viertel hatten seit ihrer Anmeldung ein Date; meist waren es mehrere Treffen mit möglichen Partnern.

40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs

Am 26. August 2016 begeht die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) im Rahmen ihrer Bundestagung ihr 40-jähriges Jubiläum. Als einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeverbände Deutschlands leistet sie unverzichtbare Hilfe für Betroffene und beeinflusst aktiv politische Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen. Dort tritt sie für die Bedürfnisse von Betroffenen ein – dass Patienten heute wesentlich mehr Recht auf Mitsprache während der ärztlichen Behandlung haben, zählt zu den wichtigsten Erfolgen der Organisation.

“Auf 40 Jahre Frauenselbsthilfe können wir mit Stolz zurückblicken“, findet Karin Meißler, seit 2012 Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs. „Wir haben nicht nur dafür gesorgt, dass Menschen mit Krebs heute nahezu überall im Bundesgebiet einen Ort finden, wo sie aufgefangen und psychosozial begleitet werden. Unser Verband hat auch dazu beigetragen, dass heute die psychische Ausnahmesituation, in der sich Krebspatienten befinden, neben der Tumortherapie eine bedeutende Rolle im Behandlungskonzept spielt.“

Diese Einschätzung teilt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe: „Die Frauenselbsthilfe nach Krebs ist für uns ein wichtiger Partner, weil auch für sie die Hilfe für Betroffene an erster Stelle steht“, erläutert er. „Unsere Organisationen verfolgen beide das Ziel, die medizinische und die psychosoziale Versorgung krebskranker Menschen stetig zu verbessern.“

Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählt der Verband die mittlerweile große Akzeptanz von Ärzten gegenüber Patienten, sich an medizinischen Entscheidungen zu beteiligen. „Vor nicht allzu langer Zeit entschied noch der Arzt allein über Mittel und Wege zur Behandlung eines Patienten“, erläutert Karin Meißler. „Patienten, die gern genauer wissen wollten, was mit ihnen geschieht, waren nicht erwünscht. Mit unserer Forderung nach mehr Mitsprache galten wir damals als Störenfriede.“

Dass es viele gute Gründe gibt, um das Jubiläum der FSH in großem Rahmen zu begehen, findet auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: Selbsthilfeorganisationen wie der Frauenselbsthilfe nach Krebs sei es zu verdanken, dass Betroffene im Umgang mit den körperlichen und seelischen Folgen eine wichtige Unterstützung erhielten, heißt es in seiner schriftlichen Gratulation. Nach Magdeburg hat der Gesundheitsminister Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz entsendet, um dort in seinem Namen ein Grußwort zu überbringen.

Der Festakt startete mit einem Sternmarsch der Mitglieder durch Magdeburg. Begleitet wurden diese von Menschen, die sich als Botschafter für die Belange der FSH einsetzen. Sie kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Beim Festakt sprachen neben Annette Widmann-Mauz, Gerd Nettekoven und Karin Meißler auch Professor Dr. Andreas Hochhaus, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft, und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg.

Hintergrund-Informationen: Frauenselbsthilfe nach Krebs

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Die FSH hat zwölf Landesverbände und verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen, in denen etwa 35.000 krebskranke Frauen und Männer mit unterschiedlichen Erkrankungen Rat und Hilfe finden. Die Gruppentreffen stehen allen Menschen offen, die an Krebs erkrankt sind, und auch deren Angehörigen. Die Teilnahme in den Gruppen ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.

Süße Sucht – warum wir zu viel Zucker verzehren

Zucker macht Speisen und Getränke süß, zu viel davon kann aber gesundheitsschädlich sein. „Wir nehmen mit unserer Nahrung inzwischen so viel zugesetzten Zucker auf, dass unser Stoffwechselsystem nicht mehr damit klarkommt“, erklärt Dr. Robert Lustig, Kinder-Endokrinologe an der Universität von Kalifornien, USA, im Magazin Reader’s Digest (September-Ausgabe). Der Zuckerkonsum habe sich in den vergangenen 50 Jahren weltweit verdreifacht. Gefahr für die Gesundheit droht nicht nur durch Übergewicht, Zucker kann auch Lebererkrankungen, Diabetes Typ 2, Herz-Erkrankungen und Karies verursachen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät, dass Zucker nur 5 Prozent, allerhöchstens 10 Prozent der gesamten Energiezufuhr ausmachen sollte. Das halten die meisten Menschen nicht ein: In einer durchschnittlichen Ernährung entsprechen 10 Prozent der gesamten Energieaufnahme etwa zwölf Teelöffeln Zucker. Der durchschnittliche Zuckerkonsum eines Erwachsenen in Westeuropa beträgt aber 20 Teelöffel täglich, bei Kindern ist er sogar noch höher. Nicht umsonst, so berichtet Reader’s Digest in seiner neuen Ausgabe, würden Kinderärzte weltweit ein Verbot von Werbung für zuckerhaltige Getränke und Naschereien im Kinderprogramm des Fernsehens fordern. Eine Dose Limonade enthält etwa zehn Teelöffel zugesetzten Zucker.

Viele Deutsche gehen inzwischen mit dem Thema Zucker durchaus sensibel um. Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest ergab, achten 46 Prozent der Befragten beim Einkauf der Lebensmittel auf den enthaltenen Zucker. Andererseits gaben in der repräsentativen Umfrage unter 1004 Bürgern auch 33 Prozent an, das Thema interessiere sie nicht. Weitere 19 Prozent verzichten auf das genaue Studium der Etiketten, weil ihnen die Deklarationen zu verwirrend sind. Vor allem in der Altersgruppe über 40 nimmt das Gesundheitsbewusstsein zu – zwischen 52 und 55 Prozent lesen die Deklarationen ganz genau. Der Süßmacher verbirgt sich übrigens hinter vielen eher harmlos klingenden Begriffen wie Fruktosesirup oder Maltose.

Wie das Magazin Reader’s Digest unter Berufung auf Gesundheitsexperten berichtet, könnten mehr Verbraucheraufklärung und höhere Steuern helfen, den Zuckerkonsum zu reduzieren. In Ländern wie Mexiko, Frankreich und Norwegen gibt es solche Steuern bereits, in Deutschland wird es sie wohl nicht geben: „Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft lehnt eine politische Steuerung des Konsums durch Strafsteuern für vermeintlich ungesunde Lebensmittel ab. Strafsteuern ändern in der Regel nichts am Ernährungsverhalten der Menschen“, sagt Friederike Lenz, Pressereferentin des Ministeriums.

Besonders Frauen leiden häufig unter den Beschwerden im Bauch

Schmerzen und Krämpfe im Bauch – wenn die Körpermitte rebelliert, wirkt sich dies auf das gesamte Wohlbefinden aus. Gelegentliche Bauchschmerzen betreffen mehr Menschen, als man vielleicht denkt: Knapp 20 Millionen Bundesbürger haben damit zu kämpfen, das ergab eine aktuelle Ipsos-Umfrage. Jeder zehnte Mann ist betroffen und sogar mehr als jede dritte Frau.

Krampflöser kann für Entspannung sorgen

Die Ursachen sind zahlreich: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen oder auch die monatliche Regel können zu Schmerzen und Krämpfen im Bauch führen. “Dass auch Stress einer der Hauptgründe für eine Veränderung der Bauchorgane ist, spiegelt bereits unsere Sprache wider. Redewendungen wie “Mir schlägt etwas auf den Magen” zeigen dies, erklärt der Düsseldorfer Gastroenterologe Prof. Dr. Joachim Erckenbrecht. Der Grund: In stressigen Situationen steigt die Sensitivität der Bauchorgane gegenüber bestimmten Reizen deutlich – kleinste Veränderungen der Darmwand nehmen wir dann als Bauchschmerz wahr. Unabhängig von ihrer Ursache haben Schmerzen im Bauch häufig eines gemeinsam: Sie werden von einer Verkrampfung der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts verursacht. Herkömmliche Schmerzmittel beheben nicht die eigentliche Ursache, sondern dämpfen nur das Schmerzempfinden. Sinnvoll kann daher die Gabe eines Krampflösers wie etwa “Buscopan” aus der Apotheke sein, der den Bauch schnell und verträglich entspannen kann. Bei stärkeren Schmerzen und Krämpfen hat sich beispielsweise “Buscopan Plus” bewährt – eine Kombination aus dem Krampflöser Butylscopolamin und dem magenverträglichen Schmerzmittel Paracetamol.

Auch die Ursachen bekämpfen

Gerade wenn Stress und psychische Ursachen verantwortlich für das schlechte Bauchgefühl sind, sollten Betroffene allerdings auch gezielt dagegen angehen. Mitunter sorgt schon Entspannung, etwa durch Yoga oder autogenes Training, für Entlastung. Unter www.buscopan.de gibt es weitere Tipps.

Urlaubsfahrten in der Schwangerschaft oft beschwerlich

Sommerzeit ist Reisezeit. Für Schwangere werden längere Autofahrten in den Urlaub jedoch schnell beschwerlich. Wer schwanger Auto fährt, sollte vor allem darauf achten, dass der Gurt richtig angelegt ist. Was werdende Mütter darüber hinaus beachten müssen, hat der ADAC zusammengestellt.

Schwangere sollten sich immer mit dem Dreipunktgurt sichern. Auch wenn das Anlegen im letzten Drittel der Schwangerschaft schwerfällt, muss der Gurt straff anliegen. Der Beckengurt sollte so weit wie möglich unterhalb des Bauches entlanggeführt werden, keinesfalls über dem Bauch.

Eine umsichtige und defensive Fahrweise versteht sich von selbst. Autofahrten sollten möglichst reduziert werden, denn bei einem Aufprall mit Bauchkontakt auf den Lenkradkranz besteht höchstes Verletzungsrisiko.

Die ideale Sitzposition liegt möglichst weit weg vom Lenkrad. So stellt im Falle eines Unfalls auch eine Auslösung des Airbags kein Problem für Schwangere und das ungeborene Kind dar. Besonders gegen Ende der Schwangerschaft sollten Autofahrerinnen auf großen Abstand zum Lenkrad achten. Ein Blick in die Fahrzeugbedienungsanleitung gibt Aufschluss über die empfohlenen Abstände zwischen Lenkrad und Fahrer.

Bei längeren Autofahrten sollten Schwangere darauf achten, möglichst alle zwei Stunden eine Pause zu machen und viel zu trinken. Zur Vorbeugung von Thrombosen hilft das Anspannen von Fuß- und Beinmuskulatur – das geht auch gut im Stau. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt empfiehlt sich das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

Voll vernetzte Küche

Ein Blick auf das Tablet, um sich aus dem Internet Rezeptideen für das Risotto zu holen, mit dem Smartphone das Licht dimmen oder beim Essen bequem den Ofen anschalten, damit der Nachtisch punktgenau fertig wird: Moderne Techniken in der Küche machen das Arbeiten bequemer und sorgen für noch mehr Kochspaß. “Küchen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert – sie punkten durch Design, Ästhetik und jede Menge Komfort”, erklärt Fachjournalist Johannes Neisinger von RGZ24.de. Vor allem die Vernetzung der Hausgeräte untereinander sei inzwischen ein wichtiges Ausstattungsmerkmal.

Vernetzte Küche bringt Spaß und Komfort

In einer digitalen Lifestyle-Küche können heute alle elektronischen Komponenten mit einer App über das Tablet, das Smartphone oder den PC gesteuert und kontrolliert werden. “Das bringt eine ganze Reihe von Vorteilen für die Benutzer”, sagt Marko Steinmeier, Chefeinkäufer der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff. Funktionale und spielerische Elemente würden dabei miteinander verbunden. Praktisch sei beispielsweise die Kontrolle der Geräte von unterwegs. Den Backofen oder Geschirrspüler an- und ausschalten, die Kamera am Kühlschrank aufrufen, um zu sehen, ob alles Nötige für das Abendessen da ist oder eine Nachricht per SMS erhalten, wenn der Braten fertig ist – dies seien nur einige Beispiele dafür, was heute alles möglich ist. Welche technischen Funktionen das Arbeiten in der Küche bequemer machen können, erfährt man beispielsweise unter www.kuechentreff.de.

Licht, Sound und Arbeitshöhe nach Belieben steuern

Licht und Musik in der Küche können ebenfalls über das Tablet oder Smartphone eingestellt werden. “Bei der Planung kann man bereits ein Soundmodul mit Steuereinheit unauffällig und mit wenig Aufwand in die Möbel integrieren lassen”, so Marko Steinmeier. Via Bluetooth lasse sich dann über das Mobiltelefon die aktuelle Lieblingsmusik abspielen. Wichtig sei auch das passende Lichtkonzept. Tageslichtbeleuchtung zum Arbeiten, gedämpftes Licht am Abend: Farbtöne und Helligkeit können in der vernetzten Küche gezielt angepasst und individuell gesteuert werden. Auch in Sachen Ergonomie kann die vernetzte Küche viel leisten. So kann man etwa mithilfe eines speziellen Systems, das unsichtbar in den Küchensockel montiert wird, die Arbeitsfläche per Knopfruck über das Smartphone 10 cm höhenverstellen. “So können unterschiedlich große Küchennutzer ohne großen Aufwand bequem und rückenschonend auf ihrer persönlichen Arbeitshöhe arbeiten”, betont Steinmeier.

Die Quote wirkt

Heute haben die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig und der
Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas gemeinsam eine erste Zwischenbilanz
zur Wirkung der festen Quote gezogen und den Stand der Umsetzung des Gesetzes für die
gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und
im öffentlichen Dienst präsentiert.

Bundesjustizminister Heiko Maas:
„Die gesetzliche Frauenquote war notwendig und längst überfällig. Und die ersten Zahlen zeigen: Die
Frauenquote wirkt. Das Ende der patriarchalen Systeme ist eingeläutet. Mit der Quote sorgen wir für
mehr Chancengleichheit. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern steht nicht nur im
Grundgesetz, sie muss auch in den Unternehmen zur Wirklichkeit werden.
Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Stimmen, die behauptet haben, es gäbe nicht genug qualifizierte
Frauen, sind verstummt. Und ich bleibe bei meiner Prognose: Am Ende wird kein einziger Sitz in den
Aufsichtsräten frei bleiben. Im Gegenteil: Die fixe Quote wird jetzt dazu führen, dass wir nach und
nach mehr Frauen in Führungspositionen bekommen.
Die ersten Unternehmensberichte zeigen eine insgesamt positive Tendenz. Der überwiegende Teil der
von der Auswertung erfassten Unternehmen hat sich verbindliche und vor allem auch erreichbare
Zielgrößen für alle Ebenen gesetzt. Ein weiterer Anstieg des Frauenanteils in Führungspositionen
ist absehbar.
Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Der notwendige Kulturwandel hat begonnen. Die Unternehmen
werden sich jetzt daran messen lassen müssen, wie ambitioniert sie die gesetzlichen Pflichten
umsetzen und sich tatsächlich für die Förderung von Frauen einsetzen.“
Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig:
„Die Quote wirkt! Seit dem 1. Januar 2016 haben bereits 50 Unternehmen weibliche Aufsichtsräte
gewählt bzw. bestellt. In diesen 50 Aufsichtsräten ist der Frauenanteil um 7,3 Prozentpunkte auf
knapp 30 Prozent (29,26%) gestiegen. Das ist ein toller Erfolg.
Die Unternehmen setzen die gesetzliche Vorgabe um. Auch zeigt sich deutlich: Jene Unternehmen, die
die feste Quote für den Aufsichtsrat erfüllen müssen, geben sich insgesamt auch ambitionierte
Zielgrößen für die übrigen Top-Managementebenen. Die feste Quote für den Aufsichtsrat wirkt also in
das gesamte Unternehmen hinein.“
Säule 1 des Gesetzes – die feste Quote
Seit dem 1. Januar 2016 gilt die feste Geschlechterquote von 30 Prozent für neu zu besetzende
Aufsichtsratsposten in börsennotierten und voll mitbestimmten Unternehmen. Sie gilt aktuell für 151
börsennotierte und voll mitbestimmte Unternehmen.
Säule 2 des Gesetzes – die verbindlichen Zielvorgaben
Unternehmen, die börsennotiert oder mitbestimmungspflichtig sind, mussten bis zum 30. September
2015 erstmals Zielgrößen für Aufsichtsrat, Vorstand sowie erste und zweite Managementebene
festlegen. Veröffentlicht werden diese Zahlen in den Lageberichten der Unternehmen. Nur
börsennotierte Unternehmen mussten bereits bis zum 30. April 2016 diese Angaben für das
Geschäftsjahr 2015 veröffentlichen. Die anderen vom Gesetz betroffenen Unternehmen haben bis zum
Jahresende 2016 Zeit.
Säule 3 des Gesetzes – Der öffentliche Dienst
Für den Bereich des öffentlichen Dienstes lässt sich ebenfalls bereits eine positive Entwicklung
erkennen. Der Bund hat sich mit Einführung der gesetzlichen Regelungen für die Privatwirtschaft
selbst auch Quoten gegeben für die Besetzung von Aufsichtsratsgremien, in denen dem Bund mindestens
drei Sitze zustehen. Seit dem 1. Januar 2016 gilt eine Quote von 30 Prozent für die Besetzung
dieser Sitze.
Eine erste Bilanz: Am 31. Mai 2015 waren bereits 33 Prozent der vom Bund zu bestimmenden Mitglieder
in den Aufsichtsgremien von privatwirtschaftlichen Unternehmen, an denen der Bund beteiligt ist,
weiblich. Darüber hinaus ist die Bundesverwaltung insgesamt verpflichtet, sich für jede
Führungsebene konkrete Ziele zur Erhöhung des Frauen- oder Männeranteils zu setzen.
Hier gibt der Gleichstellungsindex, den das Statistische Bundesamt im Auftrag des BMFSFJ erstellt
hat, Aufschluss über die Geschlechteranteile an Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden.
„Der erste Gleichstellungsindex zeigt: Der Bund wird seiner Verantwortung gerecht. Bereits 32,6
Prozent der Führungskräfte sind weiblich. 2011 waren es gerade einmal 26 Prozent. Trotzdem ist noch
Luft nach oben, um eine geschlechtergerechte Besetzung der Führungspositionen auch im Öffentlichen
Dienst zu erreichen“, so Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig.

Abnehmen mit der Säure-Basen-Balance

Der nächste Urlaub steht bevor und der wöchentliche Sport- und Ernährungsplan läuft unter dem Motto “Bikini-Figur”. Doch der Erfolg will sich nicht so richtig einstellen. Eine häufige Ursache dafür ist Übersäuerung. Säuren blockieren die Nährstoffversorgung der Zellen sowie den Abbau von Fett und Kohlenhydraten. Um das Abnehmen in Gang zu bringen, muss der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht sein. Die tri.balance Basenprodukte sind eine effektive Mineralstoffmischung auf Citrat- und Carbonatbasis mit organisch gebundenem Zink. Diese spezielle Formel unterstützt den Körper mit natürlichen Mineralstoffen, um eine Übersäuerung gezielt auszugleichen. Ob der Körper übersäuert ist, kann ganz einfach mit den tri.balance pH-Teststreifen gemessen werden. tri.balance Basenprodukte sind frei von Zucker, Laktose und künstlichen Farb- und Aromastoffen und werden in Deutschland hergestellt. Sie sind als Pulver ab 18,98 Euro und Tabletten ab 12,98 Euro im Online-Shop unter www.tribalance.de, in jeder Apotheke und bei Amazon.de erhältlich. Die pH-Teststreifen gibt es ab 3,98 Euro.

Säure-Basen-Haushalt verantwortlich für Abnehmerfolg und Cellulite

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein sehr sensibles System. Schon geringe Schwankungen können zu unterschiedlichsten Symptomen und Beschwerden führen. Säuren werden unter anderem über die Nahrung aufgenommen. Gemüse, Obst und Nüsse sind vorwiegend basenbildende Lebensmittel. Fleisch und Fisch, Milch, Kaffee und Alkohol dagegen sind säurebildend. Wer sich hauptsächlich von säurebildenden Lebensmitteln ernährt, übersäuert. Zusätzlich zu den natürlichen Ausscheidungsmechanismen über Lunge, Haut, Darm und Nieren versucht der Körper die Säuren über andere Puffersysteme zu kompensieren. In der Muskulatur werden Säuredepots angelegt, die zu Veränderungen im Bindegewebe führen – auch bekannt als Cellulite. Mit den tri.balance Basenprodukten bekommt der Körper die Mineralstoffe, die er braucht, um das Verhältnis von Säuren und Basen zu neutralisieren.

Frauen schlummern schlechter

Nach einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) leidet etwa jeder dritte Erwachsene regelmäßig unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Bei Frauen nehmen diese Probleme mit dem Alter zu: Während bei den 18- bis 39-Jährigen nur etwa 17,9 Prozent darüber klagen, sind bei den über 60-jährigen Frauen bereits doppelt so viele betroffen. Frauen gehen in der Regel früher schlafen und schlummern auch länger als Männer, tendenziell benötigten sie jedoch mehr Zeit zum Einschlafen und wachen häufiger auf. Warum das so ist und die besten Tipps gegen Schlafstörungen – all das hat das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/Schlafprobleme zusammengestellt.

Darum ist guter Schlaf so wichtig

Im Schlaf befindet sich der Körper zwar im Ruhemodus – doch im Inneren laufen zahlreiche lebenswichtige Funktionen ab. Erlebnisse des Tages werden im Gehirn verarbeitet. Der Hormonhaushalt läuft auf Hochtouren, zahlreiche Regenerationsprozesse finden statt – Haare, Haut und Knochen wachsen und Wunden können heilen. Doch im Alter verändert sich der Schlaf. Er wird flacher und verlagert sich oft zunehmend von der Nacht in den Tag. Auch hormonelle Veränderungen durch die Wechseljahre beeinträchtigen häufig die Nachtruhe. Natürliche Arzneimittel wie Neurexan aus der Apotheke können den natürlichen Schlaf fördern. Die bewährte Wirkstoffformel mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung und Zincum isovalerianicum hilft, nervöse Unruhe zu lindern und zu beruhigen, so dass es leichter fällt, in den Schlaf zu finden.

Krankheitsrisiko steigt bei Schlafmangel

Bei Schlafmangel sind die Regenerationsprozesse des Körpers gestört. So kann das Risiko für Erkältungskrankheiten um ein Vielfaches ansteigen. Stresshormone erhöhen den Cortisolspiegel im Blut, der Fettstoffwechsel gerät außer Kontrolle – Kurzschläfer riskieren auch eine Gewichtszunahme. Auf lange Sicht kann Schlafmangel das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes oder eine koronare Herzkrankheit fördern, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).