Scheidentrockenheit kann das Intimleben empfindlich beeinflussen

Wenn es beim Sex brennt und schmerzt, verlieren Frauen oftmals den Spaß an der körperlichen Liebe. Schamgefühle und die Angst, nicht richtig zu „funktionieren“, halten viele Betroffene davon ab, mit ihrem Partner über die Beschwerden zu reden, Sex wird dann lieber einfach vermieden. Auf Dauer ist dies allerdings keine Lösung, denn ein unbefriedigendes Sexualleben gehört zu den größten Beziehungskillern. Daher sollten Frauen sich nicht scheuen, das Problem der fehlenden Scheidenfeuchtigkeit beim Gynäkologen anzusprechen. Bei einer Untersuchung kann der Mediziner krankhafte Ursachen ausschließen und eine passende Behandlungsmethode finden.

Hormonfreie Behandlungsalternativen

Eine trockene Vagina betrifft nicht nur Frauen in den Wechseljahren. Auch bei hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft, während der Stillzeit oder durch die Einnahme der Antibabypille tritt sie auf. Auch Stress trägt dazu bei, dass sich die Frau nicht genügend entspannen kann, um beim Sex ausreichend feucht zu werden. Bei wechseljahresbedingter Scheidentrockenheit verordnen Gynäkologen häufig hormonhaltige Präparate, die den Intimbereich lokal mit Östrogen versorgen. Für Patientinnen, die aus verschiedenen Gründen keine Hormone anwenden wollen oder dürfen, gibt es hochwirksame hormonfreie Alternativen wie die neuen KadeFungin Befeuchtungsovula aus der Apotheke. Sie befeuchten intensiv, pflegen, schützen und unterstützen die Heilung der verletzten Scheidenhaut. Als einziges in Deutschland erhältliches Präparat enthalten sie niedermolekulare Hyaluronsäure, Vitamin A und E. Die Wirksamkeit wurde in Studien belegt.

Die empfindliche Genitalhaut nicht reizen

Um Scheidentrockenheit nicht durch übertriebene Hygiene zu begünstigen, sollte die Intimzone am Besten nur mit lauwarmem Wasser oder unparfümierten Pflegeprodukten gereinigt werden. Stramm sitzende Wäsche und Slips aus Synthetik-Fasern reizen die empfindliche Genitalhaut zusätzlich. Weitere wichtige Tipps rund um die Intimgesundheit gibt es unter www.kadefungin.de. Während der Menstruation sollten Frauen, die zu Scheidentrockenheit neigen, besser zu Binden anstelle von Tampons greifen, da letztere zusätzlich austrocknen können.

Von regelmäßiger Bewegung profitieren Gesundheit und Lebensgefühl

Bewegungsmangel ist einer der Hauptrisikofaktoren für zahlreiche Zivilisationskrankheiten. Die Folgen unserer überwiegend sitzenden Lebensweise reichen von Übergewicht über Rücken- und Gelenkschmerzen bis zu Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes. Das Problem: Je weniger man sich bewegt, desto schlechter wird die Kondition und desto stärker der innere Schweinehund. Geht einem schon bei der kleinsten Anstrengung die Puste aus, hat man schließlich gar keine Lust mehr und wird immer bequemer.

Spaß beim Sport muss sein

Wer diesen Teufelskreis durchbricht und regelmäßigen Sport in sein Leben integriert, profitiert auf der ganzen Linie. Man lebt gesünder, ist fitter und attraktiver, hat bessere Laune und knüpft oft neue soziale Kontakte. Damit der gute Vorsatz für ein bewegteres Leben aber nicht gleich wieder verpufft, sollte man einige wesentliche Punkte beachten. Zum Beispiel sollte man eine Sportart finden, die wirklich Spaß bringt. Denn wer nur joggt oder schwimmt, weil es gesund ist, wird nicht lange dabeibleiben. Die Neigungen sind zudem verschieden. Der eine tritt gern in die Pedale, der nächste sucht Teamgeist beim Ballsport, andere mögen Bauchtanz oder Yoga.
Ehemalige Sportmuffel sollten auch nicht plötzlich zu ehrgeizig durchstarten, sondern sich Schritt für Schritt steigern. Sonst werden Überlastungsbeschwerden und Verletzungen begünstigt. Kommt es trotz Vorsicht zu Schmerzen, Zerrungen oder Prellungen, gilt die PECH-Regel: Pausieren, Eis auflegen (kühlen), Compressionsverband anlegen, Hochlagern. Dazu können natürliche Arzneimittel wie Traumeel Creme und Tabletten, parallel angewendet, die Heilung unterstützen. Die 14 pflanzlichen Wirkstoffe, unter anderem Beinwell, Arnika, Hamamelis und Calendula können Schwellungen lindern und Entzündungen regulieren.

Realistische Ziele setzen

Zum maßvollen Einstieg gehört auch, sich erreichbare Ziele zu setzen – also erst einmal die Fünf-Kilometer-Runde durch den Park zu absolvieren und nicht gleich den Halbmarathon. Wer starkes Übergewicht hat, sollte zunächst mit gelenkschonenden Sportarten wie Walking oder Wassergymnastik beginnen. Bewährt hat es sich auch, beim Einstieg in eine neue Sportart zusätzlich zum Ausdauertraining die Muskeln mit gezieltem Krafttraining aufzubauen.

Home Office

Keine überfüllte U-Bahn am Morgen, kein Stau im Berufsverkehr, keine lästige Parkplatzsuche: Immer mehr Bundesbürger lernen die Vorteile eines Arbeitsplatzes im eigenen Zuhause kennen. Der Anteil der Berufstätigen mit einem Home Office steigt seit Jahren kontinuierlich an. Fast jeder vierte berufstätige Bundesbürger arbeitet inzwischen zumindest hin und wieder von zu Hause aus, weitere 21 Prozent tun dies sogar regelmäßig. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom ergeben. So praktisch es sein mag, mit nur drei Schritten vom Wohnzimmer zum Arbeitsplatz wechseln zu können, so wichtig ist es allerdings, auch daheim für eine professionelle Umgebung zu sorgen. „Selbstdisziplin und eine ruhige, ungestörte Arbeitsatmosphäre sind entscheidend dafür, auch am heimischen Schreibtisch gute Leistungen erbringen zu können“, meint Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Den Büroraum durch Gipsplatten mit Schallschutz abtrennen

Bei der Heimarbeit sollte man beispielsweise feste Arbeits- und Pausenzeiten einhalten und Ablenkungen möglichst vermeiden. Am Esstisch das Notebook zu platzieren, ist auf Dauer keine zufriedenstellende Lösung. „Wer regelmäßig zu Hause arbeitet, sollte dafür auch einen separaten, abschließbaren Raum zur Verfügung haben“, rät Martin Blömer. Wo das Arbeitszimmer derzeit noch fehlt, lässt sich dies häufig auch nachträglich abtrennen – Zwischenwände, die erfahrene Heimwerker ganz einfach montieren können, machen es möglich. Doch was tun, wenn die spielenden Kinder oder die laute Musik aus der Nachbarwohnung das konzentrierte Arbeiten stören? In diesem Fall empfiehlt es sich, spezielle Gipsplatten wie etwa Knauf Sonicboard mit ihrer Schallschutzwirkung zu verwenden. Sie bieten eine Schallreduktion von bis zu drei Dezibel gegenüber Standardplatten. Zum Vergleich: Um dieselbe Wirkung zu erzielen, müsste bei massiven Wänden die Masse gleich verdoppelt werden.

Gipsplatten dämpfen störende Geräusche wirksam ab

Geeignet ist der Trockenbau mit Schallschutz sowohl für Wände, Böden als auch Dachschrägen. Der Aufbau ist ganz einfach und gelingt in weniger als einem Arbeitstag. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Montage gibt es auf der Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/trockenbau-schallschutz. Nicht nur im Home Office dämpfen die Gipsplatten, die in vielen Baumärkten erhältlich sind, störende Geräusche wirksam ab. Auch zum Abtrennen eines Kinderzimmers oder eines Hobbyraums, etwa für passionierte Musiker, sind die Elemente eine gute Wahl.

Wechseljahre: Moderne Therapien erlauben eine individuelle und sicherere Anwendung

Hitzewallungen und Schweißausbrüche in den unpassendsten Momenten, unruhige Nächte ohne erholsamen Schlaf, Nervosität, Reizbarkeit, Scheidentrockenheit und Haarausfall – die Liste der möglichen Wechseljahresbeschwerden ist lang. Zum Glück sind nicht alle Frauen davon betroffen. Viele spüren keine oder nur geringe bis mäßige Auswirkungen der Hormonumstellung. Doch etwa jede Dritte leidet stark und fühlt sich in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dann sollten die betroffenen Frauen mit ihrem Gynäkologen über die Möglichkeiten einer Hormontherapie sprechen.

Verschiedene Darreichungsformen

In erster Linie geht es dabei darum, den durch die Wechseljahre entstehenden Östrogenmangel, der für die meisten Symptome verantwortlich ist, auszugleichen – Informationen dazu gibt es beispielsweise unter www.hormontherapie-wechseljahre.de. Dafür stehen heute Hormonpräparate in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung. Neben den üblichen Tabletten haben sich Präparate, bei denen das Hormon transdermal über die Haut verabreicht wird, etabliert. Sie haben den Vorteil, dass das Östrogen nicht den Verdauungstrakt und die Leber passieren muss, wodurch das Thromboserisiko verringert wird. Zudem wird der Wirkstoff kontinuierlich über die Haut aufgenommen. Meist werden Pflaster oder Gele verwendet. Während Pflaster sichtbar sind und hygienisch problematisch sein können, sind Gele dezenter, individueller und niedriger dosierbar. So kann beispielsweise bei einem Gel wie Gynokadin Dosiergel in vier Wirkstufen dosiert werden. Gerade bei Frauen mit Übergewicht oder anderweitigen Risiken bezüglich Brustkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine möglichst niedrige und differenzierte Dosierung von Vorteil für die Sicherheit der Therapie.

Manchmal reicht eine lokale Behandlung

Zusätzlich zu den systemischen, das heißt auf den gesamten Organismus wirkenden Präparaten, gibt es auch Östrogene für die lokale Anwendung. Diese Zäpfchen oder Gels bieten sich an, wenn bei den Beschwerden Scheidentrockenheit oder häufige Blasenentzündungen die Hauptrolle spielen. Sie sind besonders niedrig dosiert und gut verträglich.

Wechselbügelbrillen machen die Frühjahrstrends noch abwechslungsreicher

Streifen- und Blumenmuster werden sich wie ein roter Faden durch die Frühlings- und Sommermode 2017 ziehen, beide Muster dürfen gerne auch einmal miteinander kombiniert werden. Die Trendfarben Butterblumengelb, Grasgrün, Hellrosa und Orange erinnern an blühende Frühlingswiesen. Wer es sanfter mag, liegt mit Nudetönen genau richtig. Zu den Must-haves der Saison gehören weite Palazzohosen, kombiniert mit einem schmalen Streifen-T-Shirt oder dem Blouson im Metallic-Look. Zum wichtigen Accessoire kann die Brille werden. Sie sollte möglichst perfekt aufs Outfit abgestimmt sein, für auffallende Kontraste sorgen oder sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen.

Sekundenschnell zum neuen Look

Besonders abwechslungsreich zeigen sich dabei Wechselbügelbrillen wie von „ChangeMe!“. Sekundenschnell können dabei unterschiedliche Bügelvarianten mit einem Ausgangsmodell variiert werden. Eine eher dunkle Fassung passt etwa mit knallig bunten Bügeln zum fröhlichen Blumenkleid, zur angesagten braunen Wildlederjacke kann man wiederum Bügel mit sanften Farbverläufen in Naturtönen wählen. Varianten mit Strasssteinen harmonieren mit dem Glamour-Sweatshirt mit Spitze. Ob expressive Muster und viel Farbe oder zurückhaltend: Die Kombinationsmöglichkeiten sind riesig. So können Modebewusste ihre Sehhilfe jeden Tag neu kreieren, ohne sich auf eine andere Brille umstellen zu müssen. Auf dem Grillfest kann man etwas Peppiges wagen, zum Office-Outfit seriös in gedeckten Tönen bleiben und für den Theaterbesuch das kleine Schwarze mit einer edlen Brillenvariante aufwerten. Unter www.changeme-brille.de gibt es weitere Ideen.

Mit einem Fingerdruck die Bügel wechseln

Mit einem Fingerdruck auf das Federsystem werden die Bügel abgezogen und neue eingesetzt. Farben und Formen der Fassungen und Bügel orientieren sich an den Modetrends – rahmenlose Gestelle sind ebenso zu finden wie markante Vollrandfassungen aus Acetat, farbenfrohe Bügel aus Edelstahl ebenso wie Modelle aus Holz in ruhigen Naturtönen. So kann jeder Brillenträger das Modell finden, das ihm gut zu Gesicht steht.

Die richtige Pflege bei trockener Winterhaut

Regen, Wind und niedrige Temperaturen treiben die meisten Menschen in der kalten Jahreszeit hinein ins Warme. Man dreht die Heizung auf und macht es sich auf dem Sofa gemütlich. An frostig klaren Wintertagen dagegen unternehmen viele bei strahlendem Sonnenschein gerne einen ausgedehnten Spaziergang. Beides aber stresst die Haut – Heizungsluft trocknet sie aus, Minusgrade vermindern die Durchblutung und hemmen die Produktion der Talgdrüsen, was ebenfalls zur Austrocknung führen kann. Zusätzlich reizen Strumpfhosen und kratzige Wollpullis oft die empfindliche Körperhülle.

Kollagenfasern speichern Feuchtigkeit

Die Folge sind sogenannte Schubberschienbeine, raue Ellbogen und eine insgesamt strapazierte Haut, die oft unangenehm spannt und juckt. Darum ist im Winter besondere Pflege gefragt – von innen und von außen. Zunächst einmal sollte die Hautfeuchtigkeit erhalten werden, und zwar durch Nährstoffe wie Vitamin C und Biotin. „Essentiell ist vor allem das Strukturprotein Kollagen. Es ist eines der häufigsten Proteine des menschlichen Körpers überhaupt“, erklärt Dr. med. Gabriele Feller-Heppt, Dermatologin aus Baden-Baden. Die Fasern des Proteins tragen maßgeblich dazu bei, dass die Haut Feuchtigkeit aufnehmen und speichern kann.

Auf diese Weise sorgt Kollagen dafür, dass die Haut straff und elastisch bleibt. „Beauty-Drinks mit natürlichen Kollagen-Peptiden können die Fibroblasten aktivieren, damit diese wieder mehr körpereigenes Kollagen produzieren“, so Feller-Heppt weiter. Dermatologen eines Münsteraner Instituts haben in einer Studie mit ‚Elasten‘-Trinkampullen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, gezeigt, dass sich nach einer vierwöchigen Einnahme die Hautfeuchtigkeit durchschnittlich um 22 Prozent erhöht. Ein besonderer Vorteil ist dabei, dass die gesamte Körperhülle von Kopf bis Fuß versorgt wird.

Reichhaltige Cremes für den Winter

Zusätzlich sollte die Haut von außen geschützt und genährt werden. In der kalten Jahreszeit ist beispielsweise ein ausreichend hoher Lipidgehalt in Pflegecremes und -lotionen wichtig, um die schützende Hautbarriere zu erhalten. Beruhigende Wirkstoffe wie Ceramid oder Panthenol und feuchtigkeitsspendende Faktoren wie Hyaluronsäure oder Urea runden die Winterpflege ab.

Immer mehr Frauen sterben an Lungen- und Bronchialkrebs

An Lungen- und Bronchialkrebs starben im Jahr 2014 insgesamt 45 000 Menschen in Deutschland. Bei Männern (29 500) war das die zweithäufigste Todesursache. Lungen- und Bronchialkrebs führte bei rund 15 500 Frauen zum Tod. „Damit ist die Zahl der an Lungen- und Bronchialkrebs verstorbenen Frauen in den letzten zehn Jahren um 41 % angestiegen. Hauptursache für diese Krankheiten ist das Rauchen“, sagte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes, im Rahmen der Pressekonferenz „Wie gesund leben wir?“ zur Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2016 am 27. Oktober in Berlin.

Als eine der typischen „Zivilisationskrankheiten“ gilt starkes Übergewicht (Adipositas). Knapp 16 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland hatten 2013 einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 und mehr. Männer waren mit 17 % häufiger adipös als Frauen mit 14 %. Der Anteil der stark Übergewichtigen nimmt zu: Im Jahr 1999 hatte er bei Männern noch 12 % betragen, bei Frauen 11 %.

Ein wirksames Mittel gegen starkes Übergewicht ist Bewegung. Durchschnittlich 27 Minuten täglich hat jeder Einwohner und jede Einwohnerin in Deutschland 2012/2013 mit Sport und körperlicher Bewegung verbracht. Der Zeitaufwand ist in den letzten elf Jahren relativ konstant geblieben. Fürs Fernsehen (einschließlich Videos und DVDs) nahmen wir uns allerdings mit 124 Minuten etwa 4,5 Mal so viel Zeit. Seit 2001/2002 ist der durchschnittliche Fernsehkonsum um 11 Minuten angestiegen.

Für eine gesunde Lebensweise spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Im Jahr 2014 war es rund 8 % der Bevölkerung nach eigenen Aussagen aus finanziellen Gründen nicht möglich, jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit (vegetarisch beziehungsweise mit Fleisch, Geflügel oder Fisch) zu sich zu nehmen. Überdurchschnittlich häufig von dieser Form der materiellen Entbehrung betroffen waren Alleinlebende und Personen in Alleinerziehendenhaushalten (2014: jeweils 16 %).

Nach ihrer individuellen Einschätzung befragt, bewerteten fast zwei Drittel der Bevölkerung (65 %) im Jahr 2014 ihren Gesundheitszustand als sehr gut oder gut. Rund 8 % ging es sehr schlecht oder schlecht. Dabei gab es kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Schlafstörungen nicht hinnehmen

Leistungsdruck im Job, die Pausen von Hektik überlagert und nach Büroschluss wartet der Alltagsstress? Immer mehr Menschen finden nachts kaum in einen erholsamen Schlaf. Nur eine einzige durchwachte Nacht kann bereits einen Leistungseinbruch mit sich bringen. Reihen sich mehrere schlaflose Nächte aneinander, klagen viele Betroffenen über Kopfschmerzen, Schwindel und Unwohlsein. Medizinischen Studien zufolge kann dauerhafter Schlafmangel zu Übergewicht führen und sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Auch seelische Veränderungen wie erhöhte Reizbarkeit, aggressives Verhalten und depressive Verstimmungen gehören zu den Folgen. Wer unter chronischem Schlafmangel leidet, sollte daher schleunigst etwas dagegen tun:

– Entspannungstherapeuten wie die Münchnerin Karin Wolf sehen einen Auslöser für Alltagsstress in der mangelnden Fähigkeit, wertschätzend und wohlwollend mit der eigenen Person umzugehen. Erst wer Frieden schließe mit seinen eigenen Schwächen und mit ihnen in Einklang stehe, könne durch dieses „Selbstmitgefühl“ zu emotionalem Wohlbefinden und einer höheren Stresstoleranz gelangen.

– Viele Menschen neigen dazu, eigene Fehler überkritisch zu beurteilen. Wer lernt, achtsam zu sein, nimmt Geschehnisse wertungsfrei wahr. Diese innere Distanz lässt sich anhand von Achtsamkeitstraining und Meditationsübungen erlernen, so Karin Wolf. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.mehrentspannung.de.

– Wenn innere Anspannung den Schlaf vertreibt, können gut verträgliche, natürliche Arzneimittel wie Neurexan aus der Apotheke unterstützend wirken: Bereits tagsüber eingenommen, kann die Wirkstoffkombination aus Passionsblume, Hafer und Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung sowie Zincum isovalerianicum nervöse Unruhe lindern und so auch die Schlafqualität verbessern.

– Auch der „Tag der inneren Balance“ am 10. Oktober widmet sich dem Thema Schlafstörungen. Wie man den Spagat zwischen Anspannung und Entspannung meistern kann, erfährt man unter www.tag-der-inneren-balance.de oder bei der kostenlosen Stress-Helpline 08000-142842.

Single-Studie: Fast jeder Zweite bleibt über drei Jahre allein

Wie lange sind Singles schon allein, was empfinden sie als Defizit und welche Initiativen ergreifen sie, um ihr Alleinsein zu beenden? In der Studie „Single-Perspektiven: Partnersuche“ ist die Singlebörse bildkontakte.de solchen Fragen nachgegangen. Insgesamt über 2.250 Singles gaben Auskunft zu 21 Erhebungspunkten.

Zunächst fällt auf: 41 Prozent der Singles sind mit über drei Jahren bereits recht lange allein. Als größtes Defizit empfinden Frauen und Männer, dass es an Liebesbeweisen und körperlichem Kontakt fehlt (35 bzw. 46 Prozent). Dass es überhaupt an Unterstützung mangelt, ist bei Frauen eine zusätzliche Defiziterfahrung (30 Prozent).

Drei Stunden wöchentlich auf Partnersuche

67 Prozent der weiblichen und 78 Prozent der männlichen Singles bezeichnen ihren Beziehungswunsch als „groß“ oder „sehr groß“. „Die Studie zeigt, dass die Partnersuche einen wichtigen Stellenwert hat: Jeder Zweite wendet wöchentlich mehr als drei Stunden für die Partnersuche auf, jeder Zehnte sogar über zehn Stunden“, erläutert Christian Kirschey, Geschäftsführer von bildkontakte.de.

Bei den Initiativen, um in Kontakt zu kommen, stehen für 88 Prozent Singlebörsen an erster Stelle. Etwa jeder Dritte achtet auf sein Äußeres und unternimmt viel mit Freunden. Kontaktanzeigen spielen heute hingegen eine untergeordnete Rolle; nur jeder Zwanzigste nutzt sie noch.

Jeder fünfte Single-Mann will eine Familie gründen

Erstaunlich: 20 Prozent der Single-Männer tragen sich mit dem Gedanken zur Familiengründung; bei den Frauen sind es 7 Prozent. Singlebörsen wie bildkontakte.de bringen sie einer Partnerschaft näher: Etwa drei Viertel hatten seit ihrer Anmeldung ein Date; meist waren es mehrere Treffen mit möglichen Partnern.

40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs

Am 26. August 2016 begeht die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) im Rahmen ihrer Bundestagung ihr 40-jähriges Jubiläum. Als einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeverbände Deutschlands leistet sie unverzichtbare Hilfe für Betroffene und beeinflusst aktiv politische Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen. Dort tritt sie für die Bedürfnisse von Betroffenen ein – dass Patienten heute wesentlich mehr Recht auf Mitsprache während der ärztlichen Behandlung haben, zählt zu den wichtigsten Erfolgen der Organisation.

„Auf 40 Jahre Frauenselbsthilfe können wir mit Stolz zurückblicken“, findet Karin Meißler, seit 2012 Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs. „Wir haben nicht nur dafür gesorgt, dass Menschen mit Krebs heute nahezu überall im Bundesgebiet einen Ort finden, wo sie aufgefangen und psychosozial begleitet werden. Unser Verband hat auch dazu beigetragen, dass heute die psychische Ausnahmesituation, in der sich Krebspatienten befinden, neben der Tumortherapie eine bedeutende Rolle im Behandlungskonzept spielt.“

Diese Einschätzung teilt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe: „Die Frauenselbsthilfe nach Krebs ist für uns ein wichtiger Partner, weil auch für sie die Hilfe für Betroffene an erster Stelle steht“, erläutert er. „Unsere Organisationen verfolgen beide das Ziel, die medizinische und die psychosoziale Versorgung krebskranker Menschen stetig zu verbessern.“

Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählt der Verband die mittlerweile große Akzeptanz von Ärzten gegenüber Patienten, sich an medizinischen Entscheidungen zu beteiligen. „Vor nicht allzu langer Zeit entschied noch der Arzt allein über Mittel und Wege zur Behandlung eines Patienten“, erläutert Karin Meißler. „Patienten, die gern genauer wissen wollten, was mit ihnen geschieht, waren nicht erwünscht. Mit unserer Forderung nach mehr Mitsprache galten wir damals als Störenfriede.“

Dass es viele gute Gründe gibt, um das Jubiläum der FSH in großem Rahmen zu begehen, findet auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: Selbsthilfeorganisationen wie der Frauenselbsthilfe nach Krebs sei es zu verdanken, dass Betroffene im Umgang mit den körperlichen und seelischen Folgen eine wichtige Unterstützung erhielten, heißt es in seiner schriftlichen Gratulation. Nach Magdeburg hat der Gesundheitsminister Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz entsendet, um dort in seinem Namen ein Grußwort zu überbringen.

Der Festakt startete mit einem Sternmarsch der Mitglieder durch Magdeburg. Begleitet wurden diese von Menschen, die sich als Botschafter für die Belange der FSH einsetzen. Sie kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Beim Festakt sprachen neben Annette Widmann-Mauz, Gerd Nettekoven und Karin Meißler auch Professor Dr. Andreas Hochhaus, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft, und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg.

Hintergrund-Informationen: Frauenselbsthilfe nach Krebs

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Die FSH hat zwölf Landesverbände und verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen, in denen etwa 35.000 krebskranke Frauen und Männer mit unterschiedlichen Erkrankungen Rat und Hilfe finden. Die Gruppentreffen stehen allen Menschen offen, die an Krebs erkrankt sind, und auch deren Angehörigen. Die Teilnahme in den Gruppen ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.