Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Alles andere als fair - adidas zahlt keine Abfindungen trotz Rekordgewinnen

18% Gewinnzuwachs in 2011 (d.h. 671 Millionen Euro) - mit dieser Botschaft hat adidas 2012 die Aktionäre erfreut. Zudem hat das Unternehmen als einer der Hauptsponsoren für die Olympischen Spiele 2012 in London bereits über 143 Millionen Euro an den britischen Veranstalter LOCOG vergeben. Geht es aber um Arbeitsrechte ist das Unternehmen weniger spendabel: adidas weigert sich vehement, ArbeiterInnen in Indonesien die ihnen gesetzlich zustehende Abfindung nach einer illegalen Werksschließung in Höhe von 1,8 Millionen US-$ zu zahlen. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat deshalb eine Eilaktion gestartet und will adidas durch den Druck der KonsumentInnen dazu bringen, seiner Verantwortung nachzukommen.

“adidas macht sich mit seinem Verhalten als Sponsor der Olympischen Spiele unglaubwürdig”, so Lars Stubbe Eilaktionskoordinator der Kampagne für Saubere Kleidung. “Wer sich öffentlich für die olympischen Grundsätze Fairness und Respekt engagiert, darf elementare Arbeitsrechte nicht systematisch missachten.” adidas hat bis November 2010 in dem indonesischen Zulieferbetrieb PT Kizone produzieren lassen. Im Januar 2011 floh der koreanische Eigentümer aus Indonesien wodurch im April 2800 ArbeiterInnen arbeitslos wurden. Die ihnen nach indonesischem Recht und internationalen Arbeitsstandards zustehenden Abfindungszahlungen, die auch nach dem adidas Verhaltenskodex erforderlich wären, haben sie allerdings bis heute nicht erhalten. Insgesamt stehen den ArbeiterInnen 3,4 Millionen US-$ (plus Zinsen) zu. Andere Unternehmen, die ebenfalls Abnehmer des Zulieferbetriebs PT Kizone waren, haben mit insgesamt 1,6 Millionen US-$ bereits zu den Abfindungszahlungen beigetragen. adidas hingegen weigert sich bislang, die Restsumme von 1,8 Millionen US-$ zu zahlen. Dabei waren adidas die Arbeitsrechtsverletzungen in dem Werk schon lange bekannt. So erhielten 32 zwischen dem 3.9.2010 und dem 1.11.2010 freiwillig ausgeschiedene ArbeiterInnen die ihnen zustehenden Abfindungen nicht. Im selben Zeitraum wurde Familienangehörigen mehrerer verstorbener ArbeiterInnen kein Sterbegeld ausgezahlt. Abfindungsleistungen werden zudem über den gesamten Beschäftigungszeitraum erworben, also auch in der Periode, in der die ArbeiterInnen für adidas gearbeitet haben. “adidas wurde wiederholt aufgefordert, in dem Fall aktiv zu werden. Bisher ohne Erfolg”, so Stubbe weiter. “Jetzt holen wir die KonsumentInnen mit ins Boot. Die werden das Verhalt von adidas sicher nicht honorieren”.

Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert die KonsumentInnen auf, Protest-E-Mails an die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats von adidas zu versenden und sie so zur Vernunft zu bringen.

Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert von adidas:

- Zahlung der ausstehenden Abfindungen in Höhe von 1,8 Millionen
US-$ plus Zinsen an die betroffenen ArbeiterInnen,
- Vermittlung der ArbeiterInnen auf neue Stellen in der Nähe des
alten Werkes, ohne Diskriminierung wegen Alters oder gegen
adidas erhobener Forderungen,
- Einbeziehung der Gewerkschaft DPC SPSI TSK, die die Mehrheit der
ArbeiterInnen vertritt, in diesen Prozess.

Chronische Verstopfung nicht verharmlosen

Dem Krankheitsbild chronische Verstopfung wird in unserer Gesellschaft und unserem Gesundheitssystem nicht mit genügender Ernsthaftigkeit begegnet, so Prof. Heiner Krammer, Mannheim, auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e.V. (DGNW) in Hamburg. Denn es handele sich bei der Obstipation, wie das Leiden in der medizinischen Fachsprache heißt, keineswegs nur um eine harmlose Befindlichkeitsstörung. Vielmehr könne sie als Folge ernster Erkrankungen auftreten oder auch als unerwünschte Nebenwirkung verschiedener Medikamente. In jedem Fall sollte eine dauerhafte Störung der Verdauung die Betroffenen zum Arzt führen, der dann gezielte Untersuchungen zur Ursachenklärung durchführen und Maßnahmen einleiten kann, so dass die Darmfunktion verbessert bzw. normalisiert wird.

Mit einer Häufigkeit von bis zu 15 % zählen chronische Obstipationsbeschwerden zu den weit verbreiteten Gesundheitsstörungen in Deutschland, so Krammer. Das Problem nimmt mit dem Alter zu. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Studien belegen, dass die Betroffenen unter einer Vielzahl belastender Symptome leiden und in ihrer Lebensqualität zum Teil deutlich beeinträchtigt sind. Die durch die gestörte Verdauung verursachten Beschwerden können Unwohlsein, Bauchschmerzen und -krämpfe, oder sogar Appetitlosigkeit und Völlegefühl umfassen.

Für eine chronische Verstopfung gibt es zahlreiche mögliche Ursachen. Diese sollten vor Beginn einer Behandlung untersucht und abgeklärt werden, so Prof. Peter Layer, Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik des Israelitischen Krankenhauses, Hamburg. Häufig dauert der Transport der Nahrung durch den Darm länger als normal. Layer erläuterte, dass die Therapie der Obstipation auf einem Stufenkonzept beruht, das in Abhängigkeit von der Ausprägung der Symptomatik, dem Ansprechen der Patienten und nicht zuletzt der Verträglichkeit und Lebensqualität umgesetzt wird. Reichen Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, regelmäßige körperliche Aktivität und konventionelle Abführmittel nicht aus, umfasst die nächste Therapiestufe den Einsatz sog. Prokinetika. Diese stimulieren die Darmbeweglichkeit und verbessern dadurch die Stuhlfrequenz.

Weitere Informationen unter www.leben-mit-verstopfung.de.

Schöne junge Frauen zahlen beim Autokauf weniger

AutoScout24-Umfrage in acht Ländern: Wann senken europäische Autofahrer den angesetzten Verkaufspreis?

Beim Autoverkauf unter Privatleuten profitiert der Käufer, wenn die Chemie stimmt. Verstehen sich die Handelspartner gut miteinander und kommen noch andere emotionale Faktoren hinzu, sind 61 Prozent der europäischen Autofahrer bereit, den Preis noch ein wenig zu senken. Das hat eine AutoScout24-Umfrage unter 45.000 Teilnehmern in acht Ländern ergeben. Demnach würden 28 Prozent der Verkäufer ihren Bekannten bzw. ihnen bekannte Personen einen Nachlass geben, 23 Prozent einem sympathischen Vater oder einer Mutter mit Familie einen Rabatt gewähren. Sieben Prozent der Europäer würden den Preis senken, wenn der Käufer jung und attraktiv ist. Besonders die Männer sind anfällig für äußere Reize: In Deutschland würden zwölf Prozent der Männer einer jungen, attraktiven Frau mit dem Preis entgegen kommen, aber nur vier Prozent der deutschen Frauen einem schönen Mann. Niederländer und besonders die Spanier beharren hingegen meist auf dem angesetzten Preis, Schönheit hin, Bekanntschaft her.

Belgier waschen vor dem Verkauf das Auto am liebsten per Hand

Dass sich ein gepflegtes Äußeres rentieren kann, wissen auch die Verkäufer: 51 Prozent waschen ihr Auto von Hand, bevor sie es dem potenziellen Käufer präsentieren. 37 Prozent unterziehen ihr Gefährt einer professionellen Reinigung, 11 Prozent vertrauen der Waschanlage und dem Staubsauger. In Deutschland hat sich die professionelle Reinigung (27 Prozent) noch nicht so durchgesetzt wie in Italien (62 Prozent). Europameister in der Handreinigung sind die Belgier (73 Prozent). Wird das Fahrzeug danach inseriert, geben 80 Prozent der europäischen Autofahrer an, kleinere Mängel schon in der Anzeige und im Verkaufsgespräch offensiv zu benennen. Nachfragen lohnt sich den Ergebnissen nach zu schließen immer, denn 16 Prozent geben kleinere Mängel erst dann zu - das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.

Keine Sentimentalitäten nach dem Verkauf - außer bei den Deutschen

Emotionen scheinen nach dem Verkauf des eigenen Wagens keine große Rolle zu spielen: Nur jeder Fünfte vermisst sein altes Gefährt, in Spanien immerhin 39 Prozent. Gibt es wirklich keine Sentimentalitäten? Auffällig ist, dass 17 Prozent der Deutschen etwas von ihrem alten Auto aufbewahren, zum Beispiel das Nummernschild oder einen Talisman, während dies europaweit nur von 11 Prozent in die Praxis umgesetzt wird.

Details zur Umfrage: Die Umfrage wurde im Rahmen der Abstimmung zum 10. Internet Auto Award vom 20.10.2011 bis 13.01.2012 durchgeführt. AutoScout24 befragte insgesamt 45.920 Nutzer europaweit online (2.241 in Belgien, 15.769 in Deutschland, 4.022 in Frankreich, 12.736 in Italien, 3.510 in den Niederlanden, 1.027 in Österreich, 725 in der Schweiz, 4.135 in Spanien sowie 1.755 ohne spezifische Länderzuweisung). Detailliertes Zahlenmaterial zu den Themen “Autowaschen vor dem Verkauf” und “Sentimentalitäten nach dem Verkauf” stellt AutoScout24 gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Studie Lebensmittelmärkte: Geringe Unterschiede beim Preis, große beim Service - Kaufland ist Gesamtsieger, Aldi-Nord am günstigsten

Discounter sind billig und Vollsortimenter haben das umfangreichste Angebot - ist das nur ein Vorurteil? Welche Kette bietet den besten Mix aus niedrigen Preisen und einem guten Service? Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv 17 Lebensmittelmarktketten getestet, darunter sieben Discounter, vier Supermärkte mit Vollsortiment und sechs große Verbrauchermärkte.

Ergebnis: Beim Preistest lagen die Discounter vorn. Den im Durchschnitt günstigsten Warenkorb mit 27 Produkten des täglichen Bedarfs bot Aldi-Nord. Dieser war rund zwei Euro und somit gut sieben Prozent günstiger als der Warenkorb des teuersten Anbieters. Der vergleichsweise geringe Preisunterschied zeigt jedoch, dass Vollsortimenter und Verbrauchermärkte mit ihren Eigenmarken im Preiskampf der Discounter gut mithalten können. Eine Reihe von Produkten wurde durchweg bei allen Anbietern zum Einheitspreis angeboten - zum Beispiel Vollmilch, Butter, Mehl oder Zucker.

Beim Service überzeugten die Verbrauchermärkte am meisten. Sie verfügten über das umfangreichste Produktangebot und die beste Qualität des Umfelds. Die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter wurde im Schnitt mit der Note gut bewertet - wie auch bei den Supermärkten mit Vollsortiment. Ganz anders die Discounter: Sie erhielten für die Kompetenz des Personals im Durchschnitt nur das Urteil ausreichend. “Die Mitarbeiter machten bei Fragen zu den verkauften Produkten oft unvollständige und teilweise sogar falsche Angaben”, bemängelt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts. In der gesamten Branche fielen darüber hinaus die langen Wartezeiten an der Kasse von durchschnittlich mehr als zwei Minuten negativ auf.

Testsieger der Studie und damit “Bester Lebensmittelmarkt 2012″ wurde der Verbrauchermarkt Kaufland. Real erreichte den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang folgte Marktkauf und punktete mit dem besten Service aller Unternehmen. Bester Discounter wurde Netto Marken-Discount.

Für den Servicetest führte das Institut 170 verdeckte Testbesuche in unterschiedlichen Städten durch. Je zehn verschiedene Filialen jedes Unternehmens wurden hinsichtlich Angebot, Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie Qualität des Umfeldes - etwa Orientierungsmöglichkeiten, Parkplätze und Sauberkeit - unter die Lupe genommen. Im Rahmen der Preisanalyse erhoben die Marktforscher in Kooperation mit der Preiszeiger Wirtschaftsinformationsdienst GmbH den Warenkorb in je vier Filialen jeder Kette - insgesamt flossen über 1.700 Preisdaten aus 64 Filialen in die Studie ein.

Mehr dazu: n-tv Ratgeber - Test, Donnerstag, den 10.05.2012 um 18:35 Uhr.

Kassenzettel-Revolution auf dem Smartphone /Reposito-App ermöglicht digitale Kassenzettel - Garantie- und Gewährleistung sicher

Mit einem weißen oder ganz verschwundenen Zettel geht das Drama oft weiter, wenn ein Elektrogerät in der Garantie- oder Gewährleistungszeit kaputt geht: Der dazu gehörenden Kassenzettel ist ausgeblichen und nicht mehr lesbar - oder verloren. “Ohne Kaufnachweis keine Reparatur auf Kosten des Herstellers - damit bleiben Verbraucher auf dem Schaden sitzen, wenn es sich um einen Gerätefehler ab Hersteller handelt”, erklärt Philipp Hartmann, Geschäftsführer von Reposito (www.reposito.com). Das Karlsruher Unternehmen bietet mit einer Smartphone- und Web-App über www.reposito.com die sichere Sammlung von Kassenzetteln - rechtsgültig und vor Ausbleichen und Verlust geschützt.

Die kostenlos für Apple iPhone und Android-Geräte erhältliche App kann auch online über jeden Webbrowser mit neuen Kassenzetteln gefüllt werden - so haben auch Familien die Möglichkeit, jedes neue Gerät sofort zu speichern. Mehr als 110.000 User haben die App im Einsatz - fast 350.000 Kassenzettel sind bereits gesichert. Per Handy geht das in wenigen Schritten: Ein Foto von der Kaufquittung, den Barcode scannen und etwaige Details vervollständigen - fertig. Absolut rechtssicher ist der Kaufbeleg damit für die Wahrung von Garantie- und Gewährleistungsansprüchen gesichert. In ersten Filialen von Elektromärkten (z.B. Euronics Bodensee) wird direkt an der Kasse ein QR-Code zum Scannen angeboten. So sind sofort alle Produkte gespeichert.

Mit weiteren Diensten sorgt Reposito zudem für Service rund um alle Geräte. So stehen weit über eine Million Handbücher zur Verfügung, die über die App oder Online-Schnittstelle geladen werden können. Eine Kooperation mit der europäischen Zentrale für Produktrückrufe RAPEX ermöglicht es zudem, Nutzer über defekte Geräte zu informieren. Dies hat nach Reposito-Angaben bereits in mehreren hundert Fällen Verbraucher vor schadhaften Geräten bewahrt. “Wir möchten einen Rundum-Service für Haushalte bieten und langfristig noch weitere Lösungen rund um alle Elektrogeräte anbieten”, so der Reposito-Geschäftsführer Philipp Hartmann.

Reposito (www.reposito.com) ist ein kostenloser Dienst, der es über eine Smartphone-App (iPhone und Android) oder die Reposito-Website ermöglicht, Kassenzettel digital zu sammeln und aufzubewahren. Der Kassenzettel wird per Smartphone-App fotografiert, der Barcode anschließend gescannt. Bei kooperierenden Händlern steht auf dem Kassenzettel ein QR-Code zur Verfügung, über den sofort ein digitaler Kassenzettel zur Verfügung steht. Zusätzlich können Kassenbelege auch ohne Smartphone über die Website eingepflegt werden. Zur Nutzung der gesetzlichen Gewährleistung oder Händlergarantien steht damit eine rechtsgültige Kopie der Belege synchronisiert mit dem Reposito-Server jederzeit zur Verfügung. Direkt in der App oder per Web können zudem Garantieverlängerungen und Schutzbriefe abgeschlossen und die Seriennummern der Produkte registriert werden. Außerdem informiert Reposito automatisch über Garantiefristen sowie Produktrückrufe und ermöglicht Zugriff auf Supportinformationen der Hersteller - bis hin zum kompletten Handbuch.

Rund 8 Millio­nen Mütter leben mit minder­jährigen Kin­dern im Haus­halt

Im Jahr 2010 lebten in Deutschland rund 8,0 Millionen Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind in einem Haushalt zusammen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 13. Mai 2012 auf der Grundlage des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, mit.
Zu den Kindern zählen neben leiblichen auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Die überwiegende Mehrheit der Mütter lebte 2010 mit entweder nur einem Kind (41 %) oder zwei Kindern (43 %) zusammen. Nur 12 % der Mütter versorgten drei Kinder, knapp 3 % betreuten vier Kinder und bei weniger als jeder 100. Mutter wohnten fünf oder mehr Kinder.

Von den Müttern, die 2010 mit minderjährigen Kindern zusammen wohnten, lebte der größte Teil (82 %) mit dem Ehe- oder Lebenspartner zusammen. Rund 18 % waren alleinerziehend.

Rund 60 % der Mütter waren aktiv erwerbstätig: Mehr als zwei Drittel (70 %) von ihnen gingen einer Teilzeitbeschäftigung nach, ein knappes Drittel (30 %) war vollzeitbeschäftigt.

Neben den 8,0 Millionen Müttern mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt gab es 2010 noch weitere 3,4 Millionen Mütter, die ausschließlich mit bereits volljährigen Kindern im Haushalt zusammen lebten.

Über 100.000 Stimmen für ein Wildtierverbot im Zirkus

VIER PFOTEN übergibt gemeinsam mit Schulkindern Unterschriften ans Bundesministerium

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat heute über 100.000 Unterschriften für ein Wildtierverbot im Zirkus an das Bundesministerium für Landwirtschaft in Bonn übergeben. Fachreferentin Dr. Katharina Kluge nahm die Kisten mit den Unterschriftenlisten entgegen. VIER PFOTEN fordert Landwirtschaftsministern Aigner nachdrücklich auf, ein Verbot aller exotischen Tierarten im Zirkus zu beschließen und so die Tierquälerei im Zirkuszelt endlich zu beenden. Bereits 14 Staaten haben in Europa das Mitführen von Wildtieren verboten oder stark eingeschränkt, darunter die deutschen Nachbarländer Dänemark, Österreich, Polen und Tschechien.

Mit dabei waren auch fünf Schülerinnen der St.-Josef-Schule Jülich (NRW). Durch ihren Lehrer Thorsten Krebs haben die Mädchen das Thema Zirkus ausführlich im Unterricht behandelt. Dem Ministerium übergaben sie stellvertretend für alle leidenden Zirkustiere einen großen Elefanten aus Holz, den sie gemeinsam mit ihren Schulkameraden mit blauen Handabdrücken gestaltet hatten. Die Abdrücke stehen für die Stimmen der Kinder, die sich für ein Wildtierverbot im Zirkus einsetzen wollen. Schülerin Lena R., 12 Jahre: „Wildtiere sollten nicht im Zirkus gehalten werden, weil sie in engen Käfigen leben müssen. Als ich einen Wildtierzirkus besucht habe, war ich geschockt, wie die Tiere hinter der Manege gehalten werden.“

„108.529 Menschen haben unseren Appell für ein Wildtierverbot unterzeichnet. Das zeigt ganz klar: Die Bevölkerung will das Wildtierverbot im Zirkus“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. Laut einer forsa-Umfrage von September 2011 sind 65 Prozent der Bundesbürger dafür, die Vorführung exotischer Tiere im Zirkus zu untersagen. Am 25. November 2011 hat der Bundesrat mit deutlicher Mehrheit für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus gestimmt. Auch die Bundestierärztekammer spricht sich klar für einen Zirkus ohne Wildtiere aus. „Wildtiere leiden in der Manege und hinter den Kulissen. VIER PFOTEN lehnt ihre Haltung im Zirkus strikt ab“, sagt Dr. Stephany. Ständige Transporte, winzige Käfige, Wasserbecken und Außengehege – und bei den Elefanten stundenlange Ankettung – bieten den Tieren nur ungenügende Bewegungsmöglichkeiten. Viele Tiere zeigen deutliche Verhaltensstörungen: Stereotypien, Aggressionen oder Apathie. VIER PFOTEN appelliert an alle Tierfreunde, nur Zirkusse zu besuchen, die keine Wildtiere mitführen.

ElitePartner Geschäftsführer Dr. Jost Schwaner über die Branchen-Allianz: Selbstverpflichtung der Singlebörsen: “…nur Schall und Rauch”

Die heute vorgestellte Allianz einiger Dating-Anbieter fordert Transparenz in der Datingbranche. ElitePartner begrüßt die Forderung nach einem Branchenstandard, setzt jedoch auf strengere Bewertungsmaßstäbe unabhängiger Instanzen.

“Für ElitePartner gelten hohe Anforderungen an Sicherheit und Transparenz, die nur unabhängige Stellen glaubhaft prüfen und zertifizieren können. Dieser Maßstab ist weit strenger als eine branchenintern entwickelte Selbstverpflichtung” so ElitePartner-Geschäftsführer Dr. Jost Schwaner. “Wir werden bereits seit 2005 als erste Online-Partnervermittlung jährlich mit dem TÜV-Siegel s@fershopping ausgezeichnet.” Weiterhin konstatiert Schwaner: “Der Ansatz der Initiative ist nur dann glaubhaft, wenn alle Mitglieder wichtige verbraucherrelevante Kriterien, wie z. B. Datenschutz und Transparenz, erfüllen. Dies ist jedoch nicht der Fall und somit die Allianz nur Schall und Rauch.”

Höchste Kundenzufriedenheit

In letzter Konsequenz entscheidet der Kunde über die Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz der Anbieter. Unter diesem Aspekt erzielt ElitePartner zum wiederholten Male die höchste Zufriedenheit. Eine aktuelle Umfrage des Toluna-Instituts unter 1.200 Kunden der Online-Partnervermittlungen ElitePartner, Parship, eDarling, Friendscout24, Partner.de und Liebe.de bescheinigt ElitePartner die höchste Weiterempfehlungsrate.

Erst 87 Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen aus NRW haben eine neue Stelle

NRW gehört zu den Schlusslichtern bei der Vermittlung der gekündigten Schlecker-Beschäftigten. Dies hat eine Anfrage der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, an die Bundesagentur für Arbeit (BA) ergeben, deren Ergebnisse den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) vorliegen. Demnach haben bis zum 25. April 87 der 2494 gekündigten Bediensteten an Rhein und Ruhr eine Stelle gefunden. Das ist eine Eingliederungsquote von 3,5 Prozent. Schlechter steht nur Rheinland-Pfalz mit 2,9 Prozent da. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit 15,9 Prozent. Bundesweit beträgt die Quote 7,7 Prozent. So haben 778 der insgesamt 10.065 Betroffenen einen neuen Job. Jeder siebte Betroffene befindet sich in einer Maßnahme der BA, etwa einem Bewerbungstraining. Nur in elf Prozent der Fälle handelt es sich um eine Weiterbildung. Die Beschäftigten bräuchten ausreichend Weiterbildungs- und Schulungsangebote, wenn sie den Beruf wechseln wollten, sagte Zimmermann. Dabei ist die Lage für die Betroffenen nicht rosig. Im April gab es in NRW 5038 offene Stellen in den Verkaufsberufen des Einzelhandels und 76.753 Arbeitslose in diesem Bereich.

Gesünder naschen mit SanLucar Erdbeeren - Da können auch Kinder nicht widerstehen

Knallrot, süß und super saftig. Keine Frucht macht uns im Sommer mehr an. Erdbeeren sind nicht nur ein Fest für die Sinne, sie haben auch kaum Kalorien. Sie können also so viel essen wie Sie wollen. Und bei unseren leckeren Rezepten greifen auch Kinder gerne zu.

Sie duften, leuchten und schmecken wie der schönste Sommer. Die kleinen roten Kraftpakete sind super gesund und überaus beliebt. Fast zweieinhalb Kilo Erdbeeren vernascht jeder Deutsche jährlich. Damit erobern sie in der warmen Jahreszeit regelmäßig einen Spitzenplatz in der Beliebtheitsskala. Ihr ganz großes Plus: Keine andere Süßigkeit ist so gut zur Figur. Sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und die restlichen zehn Prozent haben es wahrlich in sich: Sie enthalten mehr Vitamin C als Zitronen und mehr Eisen als Rote Beete.

Kinder kann man damit natürlich nicht überzeugen. Doch mit ein paar kleinen Tricks, lassen sich auch die Kleinen verführen. Die Erfahrung zeigt: Sind sie erst einmal auf den Geschmack gekommen, können sie von Erdbeeren und Co. gar nicht mehr genug kriegen. Ganz wichtig bei der Überzeugungsarbeit: Das Auge isst mit! Deshalb haben wir für Sie familienerprobte Rezepte und Kreationen zusammengestellt, die Klein und Groß gleichermaßen begeistern.

Frische Erdbeeren mit leichtem Schokoladenüberzug - ein Traum für Jung und Alt

Zutaten für vier Personen:

4 Holzspieße
40 Gramm Kuvertüre
250 Gramm SanLucar Erdbeeren

So geht’s: Kuvertüre im Wasserbad vorbereiten. Mundgerecht große Erdbeeren vom Grün befreien und auf die Spieße stecken. Tipp: Für Kinder kurze Spieße verwenden. Dann die Erdbeerspieße auf Backpapier legen und die flüssige Kuvertüre sparsam in Streifen über die Erdbeeren gießen.

Erdbeermäuse - doppelt süße, super leckere Vitaminbomben

Zutaten für vier Personen:

20 Gramm Kuvertüre
250 Gramm SanLucar Erdbeeren

So geht’s: Das Grün entfernen und die Erdbeeren dann der Länge nach halbieren. Dann zwei ca. 3 Millimeter große Kerben auf den Rücken der Erdbeere scheiden. Von einer anderen Erdbeere dann zwei 3 Millimeter breite Scheibchen abschneiden. Diese dann als Ohren verwenden und in die Kerben stecken. Zum Schluss die “Nasenspitze” in die Kuvertüre tunken. Kleine Knopfaugen aus Kuvertüre und ein aus der Erdbeere geschnittener langer Schwanz machen die Maus nicht nur zum Star auf jeder Geburtstagsparty.

Cremiges Erdbeereis - selbstgemachte Köstlichkeit

Zutaten für zehn Personen (Eismaschine vorausgesetzt)

300 Milliliter Schlagsahne
300 Milliliter Milch
1 frische Vanilleschote
4 frische Eigelbe
600 Gramm SanLucar Erdbeeren
150 Gramm Zucker

So geht’s: Sahne, Milch, das Mark der Vanilleschote und die Schote selber in einen Topf geben und das Ganze bei mittlerer bis starker Hitze unter häufigem Rühren zum kochen bringen. Kurz vor dem Aufkochen die Vanilleschote entfernen und sobald es kocht vom Herd nehmen. Die Eigelbe mit dem Zucker in einer separaten Schüssel verquirlen. Dann das aufgekochte Milch-Sahne-Gemisch (so genanntes Halb & Halb) zur Ei-Zucker Masse geben. Verrühren Sie das Ganze und geben Sie die Masse bei mittlerer Hitze zum kurzen gemeinsamen Erhitzen auf dem Herd in den Topf zurück. Auch in dieser Phase unbedingt ständig weiterrühren. Stellen Sie die Masse anschließend für mindestens 3 Stunden kalt.

Waschen Sie die Erdbeeren und entfernen Sie das Grün. Stellen Sie aus rund 2/3 der Erdbeeren mit dem Pürierstab einen Püree her. Schneiden Sie die restlichen Erdbeeren in kleine Stücke.

Geben Sie die erkaltete Sahnemischung sowie das Erdbeerpüree in Ihre Eismaschine. Verfahren Sie hier hinsichtlich Dauer und Füllmenge nach der Gebrauchsanweisung Ihrer Eismaschine. Lassen Sie die Masse so lange rühren, bis das Eis schön cremig ist. Geben Sie gegen Ende die Erdbeerstücke dazu und streuen Sie als Deko zuletzt einige Stücke auf das servierfertige Eis.

Lust auf Erdbeeren? Dann schauen Sie doch mal auf www.kochschule.de. Dort präsentieren die Geschmacksexperten von SanLucar ihr Wissen zu den beliebten Sommerfrüchten und vielen anderen Obst- und Gemüsesorten. Ebenfalls dort zu finden: Die Mission guter Geschmack. Mit einem Kochkurs Schritt für Schritt zum Küchenprofi. Einfach auf www.kochschule.de die Experten in Ihrer Nähe finden.